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Vergaben von 1,11 Millionen Euro wurden in Königsbach-Stein beschlossen. Damit kann die Kindertagesstätte Krebsbachwiesen in Königsbach (im Bild ist die Baustelle zu sehen) finanziert werden. Foto: Ulrike Faulhaber
Vergaben von 1,11 Millionen Euro wurden in Königsbach-Stein beschlossen. Damit kann die Kindertagesstätte Krebsbachwiesen in Königsbach (im Bild ist die Baustelle zu sehen) finanziert werden. Foto: Ulrike Faulhaber
16.11.2016

Königsbach-Stein investiert kräftig in Kindertagesstätte

Sie hat bislang weder Mauern noch ein Dach, einen Namen hat sie allerdings schon: Die dritte kommunale Kindertagesstätte, für deren Bau der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Königsbacher Rathaus Vergaben in Höhe von rund 1,11 Millionen Euro beschlossen hat. Zuvor war mit einer Gegenstimme entschieden worden, dass die im September 2017 voraussichtlich in Betrieb gehende Einrichtung in Königsbach den Namen Krebsbachwiesen erhalten wird.

Ute Dreier, Koordinatorin für frühkindliche Bildung und Erziehung erläuterte die Gründe, die für die Wahl dieses Namens sprechen. Mit dem Erhalt des Gewannnamens blieben Altes und Neues miteinander verknüpft, zudem habe sich der Name bereits „selbstständig etabliert.“ Ebenso könnten die Krebsbachwiesen bereits in die gestalterischen Planungen einbezogen werden. Oliver Demel (SPD) könnte sich etwas Schöneres für Kinder vorstellen und hätte sich gewünscht im Vorfeld darüber zu reden. „Ich finde den Namen langweilig“, so Demel. „Der Erhalt von Gewannnamen ist schön“, meinte Bürgermeister Heiko Genthner.

Die Vergabe folgender Gewerke für die neue Kita erfolgte indes einhellig: Mit den Zimmerer- und Holzbau- und Fassadenarbeiten für den Neubau der Kita sowie den Anbau eines Sozialraums in der Kita Regenbogen wird eine Firma aus Mühlacker zum Angebotspreis von 589 525 Euro beauftragt. Diese Arbeiten wurden gemeinsam ausgeschrieben, um einen Preisvorteil zu erzielen. Bei den Vergaben handelt es sich ausschließlich um solche für die neue Kita. Mit den Elektroinstallationsarbeiten (186 187 Euro) wird ein Pforzheimer Unternehmen beauftragt. Die Vergabe der Heizungsarbeiten (107 053 Euro) erfolgte an eine Firma in Walzbachtal. Ein Ettlinger Unternehmen erhält den Zuschlag für die raumlufttechnischen Anlagen (144 752 Euro), sowie für die sanitären Installationen (87 524 Euro).