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Je ein Christbaum aus Oberharmersbach im Schwarzwald wurde auf den Marktplätzen in Königsbach (Bild) und Stein aufgestellt. Foto: Faulhaber
Je ein Christbaum aus Oberharmersbach im Schwarzwald wurde auf den Marktplätzen in Königsbach (Bild) und Stein aufgestellt. Foto: Faulhaber
17.11.2016

Königsbach-Stein muss mit Tradition brechen: Baum von weit her

Einschneidende Änderungen der Christbaumkultur gibt es in Königsbach-Stein.

Jahrzehntelang wurden auf den Marktplätzen beider Ortsteile Königsbach-Steins Christbäume aufgestellt, die entweder aus dem Gemeindewald stammten, oder von den Bürgern gespendet wurden. Und das war quasi eine Win-Win-Situation. Schließlich wurden die zu groß für den heimischen Garten gewachsenen Nadelbäume vom Bauhof gefällt und die Besitzer konnten sich so notwendige Ausgaben sparen. Diese Zeiten scheinen nun allerdings vorbei zu sein, wie Harry Faass vom Bauhof der Gemeinde bedauert.

Bereits im vergangenen Jahr habe der Aufruf in den Gemeindenachrichten nichts Passendes ergeben. Große Bäume seien mittlerweile quasi „abgeerntet“. Und so wurden die beiden prächtigen, etwa zwölf Meter hohen Christbäume jetzt aus Oberharmersbach im Schwarzwald geliefert. Sie müssen aber noch ein paar Tage ungeschmückt bleiben, damit sich die zum Transport gut verpackten Äste und Zweige „entfalten“ können.