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Eng geht’s zu im „Gaisberg“ in Stein: Jetzt sollen Teile des Unteren und Mittleren Gaisbergs saniert werden. faulhaber
Eng geht’s zu im „Gaisberg“ in Stein: Jetzt sollen Teile des Unteren und Mittleren Gaisbergs saniert werden. faulhaber
16.03.2016

Königsbach-Stein nimmt Geld für bessere Straßen und Plätze in die Hand

Königsbach-Stein. Nach dem Abriss der alten Amtsdienerscheune hinter dem Rathaus in Stein steht dem Ausbau des freigewordenen Platzes zu einem Aufenthaltsort mit Eignung für verschiedene Veranstaltungen nichts mehr im Wege. Auch andere Bau- und Sanierungs- sowie damit zusammenhängende Arbeiten wurden im Gemeinderat bestimmt.

Bereits 2015 hat das Gremium dem Konzept für den freigewordenen Platz von Landschaftsarchitektin Sonja Hottinger zugestimmt, jetzt ging es nur noch um die Farbgebung des Pflasterbelags. Im Haushalt 2016 sind für das Projekt 220 000 Euro eingestellt. Somit hat die Gemeinde ihre Hausaufgaben erledigt, um die Umgestaltung des Platzes noch in diesem Jahr zu beenden. Das ist zwingend, um Mittel aus dem Sanierungsprogramm zu erhalten. Die angrenzende Brücke zum Pfarramt muss indes vom Staatlichen Hochbauamt saniert werden. Bislang ist von dieser Seite allerdings wenig passiert, wie Sven-Michael Thiel vom Bauamt auf Anfrage von Thomas Kaucher (FWV) informierte. Die Gemeinde werde die Maßnahme dennoch termingerecht durchführen.

Um Pflastersteine ging’s auch bei der Entwurfsvorstellung zur Sanierung von Teilen des Mittleren und Unteren Gaisbergs in Stein. Michael Bauch vom Ingenieurbüro Muff-Hohmann in Remchingen stellte die Maßnahme, die ebenfalls durch das Sanierungsprogramm gefördert wird, mit verschiedenen Varianten vor. Die Räte entschieden sich mehrheitlich für Pflasterfahrbahnen. Kanalisation und Wasserleitung, sowie Hausanschlüsse bis an die Grundstückgrenzen müssen darüber hinaus erneuert werden. Die Gesamtkosten bezifferte Bauch auf rund 215 000 Euro. Einstimmig vergeben wurden auch die Ingenieurleistungen für die Umsetzung der Erschließung des Baugebiets Krebsbachwiesen zu einem Bruttohonorar von 65 784 Euro an das Ingenieurbüro Bohner aus Niefern-Öschelbronn.

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