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Stelldichein mit Bürgern statt Staatsakt: Straubenhardt folgte diese Woche einem Trend und organisierte ein Fest zur Straßeneinweihung. Foto: Moritz

Kolumne: Baustellen in der Region - Erst baggern, dann feiern

Eine Kolumne von Alexander Heilemann: Ob Kreisverkehr oder nicht – der Straßenbau ist ein Teufelskreis. Ist eine Strecke kaputt und es kommen keine Bagger zur Sanierung, ist der Ärger bei den Bürgern groß. Sind die Bagger aber erst einmal da und mit ihnen der Krach und der Dreck – dann ärgern sich die Anwohner wieder. Große Baustellen gehen auf die Nerven. Und zwar allen. Den Leuten, die mit dem Krach und mit den Umleitungen leben müssen, Verwaltungen und Gemeinderäte, die mit einem Frust bestürmt werden, den sie nicht zu verantworten haben, und die Bauarbeiter selbst, die oft genug für Dinge beschimpft werden, die einfach nicht zu ändern sind.

Ist aber der Krach groß, hilft es manchmal, wenn man es krachen lässt. Wenn man sich zusammensetzt und miteinander feiert. Das ist im Privatleben kein schlechtes Rezept. Und im Umgang mit Baustellen wird es von Kommunen immer öfter ebenfalls verordnet. Das Fest für die neue Straubenhardter Ortsdurchfahrt war da diese

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