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Ein Zweckverband zur Breitbandversorgung ist eine Thema, das Gemeinderat und Bürgermeister für überholt halten. Symbol foto: Adobe Stock 

Kolumne: Ein Zweckverband zur Breitbandversorgung und der Klosterstädter Klagewille

„Es mag vor einigen Jahren sinnvoll gewesen sein, einen Zweckverband zu gründen, da der Markt sichtlich versagte, die Kommunen mit schnellem Internet zu versorgen. Inzwischen hat sich das aber grundlegend geändert“, sagt Maulbronns Rathauschef Andreas Felchle am Freitagvormittag zur PZ. Da ist die Entscheidung der Verbandsversammlung erst ein paar Stunden alt, Maulbronn nicht ziehen zu lassen. Doch die Angelegenheit bleibt spannend. Denn in der Klosterstadt hat niemand vor, das Votum einfach zu akzeptieren. „Wir werden das gerichtlich klären lassen“, sagt Felchle. Es gehe nicht darum, seinen Bürgermeisterkollegen oder dem Landratsamt „an den Karren zu fahren“, betont der langgediente Schultes. Es gehe darum, Gewissheit zu bekommen, ob eine Kommune einem Zweckverband den Rücken kehren kann, wenn sie dessen Wirken nicht mehr für notwendig erachtet.

Unklar, so Felchle, sei bislang allerdings noch, ob man aktiv gegen die Entscheidung

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