nach oben
Dominik Ockenfuß (links) vom Pforzheimer Wahlamt und seine Kollegen haben mehr zu tun: Die Briefwahlurne im Alten Rathaus in Pforzheim ist voller als sonst. Horst Bahlke (rechts) wirft seinen Stimmzettel und den seiner Frau ein. Foto: Ketterl
Dominik Ockenfuß (links) vom Pforzheimer Wahlamt und seine Kollegen haben mehr zu tun: Die Briefwahlurne im Alten Rathaus in Pforzheim ist voller als sonst. Horst Bahlke (rechts) wirft seinen Stimmzettel und den seiner Frau ein. Foto: Ketterl
21.09.2017

Kommunen in der Region verzeichnen deutlichen Anstieg der Briefwähler

Pforzheim/Enzkreis. Während die Parteien um die letzten Stimmen kämpfen, haben einige Wähler ihr Kreuz schon längst gemacht. Die Briefwahl boomt – auch in der Region.

In Pforzheim und dem Enzkreis ist Straubenhardt eine Hochburg, wie eine Umfrage ergibt. Dadurch gleich auf eine hohe Wahlbeteiligung beim Urnengang am kommenden Sonntag zu schließen, ist jedoch zu voreilig, zeigen Statistiken und Erhebungen. Und Staatsrechtler halten den Trend hin zu einer Abstimmung vor dem eigentlichen Wahltermin gar für eine Gefahr.

Die Politik ruft das Wahlvolk dagegen auf, schon vor dem 24. September abzustimmen. Die CDU hat einen eigenen Werbespot mit ihrem ehemaligen Postminister Christian Schwarz-Schilling gedreht, um die Vorzüge der Briefwahl unters Volk zu bringen: „Als ehemaliger Postminister weiß ich natürlich: Briefwahl ist einfach, zuverlässig, schnell.“ Auch die SPD wirbt mit einem Video für die vorgezogene Stimmabgabe. Die FDP schickt Christian Lindner vor, die Linke Gregor Gysi und auch Katrin Göring-Eckardt twittert dazu – alles getreu dem Motto: „Am Wahlsonntag gibt’s besseres zu tun: Briefwahl tut’s auch.“

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Mehr zum Thema:

Bundestagswahl 2017: Welche Parteien und Kandidaten stehen in der Region zur Wahl?