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Ein Konflikt spitzt sich zu: Rund 200 Jugendliche der Carl-Dittler-Schule demonstrierten im Mai 2015 gegen die umstrittene Schulleiterin.  Foto: Ketterl, Archiv
Ein Konflikt spitzt sich zu: Rund 200 Jugendliche der Carl-Dittler-Schule demonstrierten im Mai 2015 gegen die umstrittene Schulleiterin. Foto: Ketterl, Archiv
Vittorio Lazaridis, Chef der Abteilung Bildung und Schule im Regierungspräsidium Karlsruhe.
Vittorio Lazaridis, Chef der Abteilung Bildung und Schule im Regierungspräsidium Karlsruhe.
05.02.2016

Konflikt in der Dittler-Realschule gelöst: umstrittene Rektorin geht

Die umstrittene Rektorin kehrt nicht mehr an die Schule zurück, sie wechselt nun ins Regierungspräsidium in die Schulverwaltung. Über 200 Schüler protestierten vor knapp einem Jahr gegen die Schulleiterin und die dicke Luft in ihrer Schule.

Die Hängepartie bei der Wilferdinger Carl-Dittler-Realschule, an der vor knapp einem Jahr ein heftiger Konflikt zwischen der Rektorin und Schülern offen ausbrach, ist beendet. Die umstrittene Schulleiterin Dr. Sabine Schauwienold-Rieger kehrt nicht mehr zurück. Sie werde in die Schulverwaltung des Regierungspräsidiums (RP) in Karlsruhe wechseln, sagte Vittorio Lazaridis, Chef der RP-Abteilung Schule und Bildung, auf Anfrage der PZ. Nun seien endgültig die Weichen für einen Neuanfang gestellt: „Die Rektorstelle wird am 1. März ausgeschrieben.“

Im Mai 2015 hatten über 200 Schüler mit einer Demonstration vom Rathaus in Wilferdingen zu ihrer Schule gegen die Rektorin protestiert. Die Jugendlichen bäumten sich gegen die Versetzung der beliebten Konrektorin Monica Gerber auf, die aus ihrer Sicht Opfer der Auseinandersetzungen zwischen einem Teil der Lehrer und der Schulleiterin war.

„Es hat lange gedauert, bis die Schulverwaltung den Streitfall entschieden hat, aber unsere Gegenwehr hat sich gelohnt“, sagte Adriano Federico, der damals Schülersprecher und Mitorganisator der Demo war, zur PZ.

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