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Beim Konzert des Akkordeon-Orchester Dietlingen bewiesen schon die Jüngsten, wie hier (von rechts) Mia Schmidt (7) und Lukas Frank (7), zusammen mit ihrer Ausbilderin Monja Engelbach (links) ihr Können. Foto: Ossmann
Beim Konzert des Akkordeon-Orchester Dietlingen bewiesen schon die Jüngsten, wie hier (von rechts) Mia Schmidt (7) und Lukas Frank (7), zusammen mit ihrer Ausbilderin Monja Engelbach (links) ihr Können. Foto: Ossmann
06.03.2017

Konzert in Dietlingen: Virtuosen auf den Akkordeontasten

Keltern-Dietlingen. Einmal mehr haben die Tasten-Virtuosen des Akkordeon-Orchesters Dietlingen mit einem Konzert am Sonntagabend in der Dietlinger Mehrzweckhalle auf ganzer Linie überzeugt und für Begeisterung bei den über 250 Besuchern gesorgt.

Dazu aus Worms angereist war Ehrendirigent Dietmar Böhringer mit Gattin. Gekommen waren auch Bürgermeister Steffen Bochinger, sein Amtsvorgänger Ulrich Pfeifer und Kelterns langjähriger Bürgermeister und Ehrenbürger Wolfgang Gehring. Unter dem Motto „Best of“ präsentierten sich die über 40 Musiker im Alter von sieben bis über 80 Jahre in drei Orchestern mit großer Spielfreude und hohem musikalischem Können. Charmant und informativ moderiert von Carolin Bischoff wurde so der Abend mit bekannten Melodien und den erfolgreichsten Highlights aus Konzerten der Jahre 2000 bis 2015 zu einem gleichermaßen unterhaltsamen wie beeindruckenden Erlebnis. Schon das Projektorchester mit der Schülergruppe überzeugte unter der Leitung von Klaus Engelbach mit Titeln wie „Killing me softly“, „Nothing Else Matters“ oder „Y.M.C.A.“. Sowohl die Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren als auch die insgesamt dreizehn Musikerinnen und Musiker des Projektorchesters begeisterten die Zuhörer.

Mit schmissigen Weisen und flotter Polkamusik warteten die Knopfakkordeonisten auf, die als Handörgler ein Aushängeschild des Vereins sind. Mit Titel wie „Die Stuttgarter Straßenbahn“, die „Gitarren-Serenade“ und „Flair de musette“ sorgten die vitalen Musiker im Durchschnittsalter von gut 70 Jahren für Stimmung im Saal. Bei der eingeforderten Zugabe „Auf der Streif“ konnte Dirigent Klaus Engelbach dann auch ein Geheimnis lüften und bekanntgeben, dass dieser Titel von dem heute 87-jährigen ehemaligen Handörgler Werner Holl für das diatonische Handörgler-Orchester arrangiert worden sei.