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Der Gemeinderat hält trotz steigender Kosten mehrheitlich an der bestehenden Planung der Wache fest.  Foto: Wulf Architekten 

Kostenexplosion bei Straubenhardter Feuerwache

Straubenhardt. Projekt wird wohl rund zwei Millionen teurer: Offensiv gekämpft hat Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg am Mittwochabend dennoch für die Vergabe der Rohbau- und weiterer Arbeiten für das geplante neue Feuerwehrhaus an der Langenalber Straße in Feldrennach.

Und das, obwohl die Verwaltung und Architekt Ingmar Menzer dem Gemeinderat keine guten Nachrichten zu überbringen hatten. Dass sich die Verwirklichung des Neubaus nicht nur zeitlich verzögert, sondern auch teurer werden wird als geplant, war bereits bekannt. Die Dimension schockierte dennoch. Ursprünglich war mit Baukosten von 6,8 Millionen Euro gerechnet worden. Nun ist klar: Das zwischenzeitlich angepasste Budget von 7,6 Millionen Euro wird nach derzeitiger Schätzung und den bislang vorliegenden Angeboten verschiedener Gewerke um weitere rund 1,3 Millionen Euro überschritten. Knapp 1,2 Millionen Euro teurer wird alleine der Rohbau. Der Kostenrahmen insgesamt soll damit bei etwa 9,7 Millionen liegen.

Der Gemeinderat zeigte sich geschlossen enttäuscht von der Kostenentwicklung. Großteils erklärte man sich dennoch bereit, die bittere Pille zu schlucken. Die Argumente von Bürgermeister und Architekt konnten lediglich Hans Vester (SPD), Helmut Spiegel (CDU) und Armin Wiedmann (FW) nicht überzeugen, die die Vergabe der Arbeiten ablehnten.

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