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Das Gedenken zu bewahren, bat Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt (am Rednerpult) bei seiner Ansprache zum Volkstrauertag vor der Gedenkstele auf dem Friedhof Nußbaum. Foto: Dietrich
Das Gedenken zu bewahren, bat Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt (am Rednerpult) bei seiner Ansprache zum Volkstrauertag vor der Gedenkstele auf dem Friedhof Nußbaum. Foto: Dietrich
13.11.2016

Kranzniederlegungen und mahnende Worte: Gemeinden in der Region begehen Volkstrauertag

Enzkreis/Neulingen. An vielen Orten in der Region stand gestern das Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege und an die Opfer des Nationalsozialismus im Vordergrund. Große Bedeutung hat der Volkstrauertag auch in Neulingen. Dies zeigte sich darin, dass in allen drei Ortsteilen Gedenkfeiern stattfanden.

Sie wurden durch die politische Gemeinde in Zusammenarbeit mit den VdK-Ortsgruppen veranstaltet. Vor den Ehrenmalen sprachen in Bauschlott Gemeinderat Christoph Straub und in Göbrichen Vize-Bürgermeister Walter Bischoff. An der Gedenkstele auf dem Nußbaumer Friedhof sagte Bürgermeister Michael Schmidt: „Im Hinblick auf die größte Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, die wir auch in unserer Gemeinde hautnah erleben und mit großem haupt- und ehrenamtlichen Engagement mithelfen konnten, dies zu bewältigen, ist es selten bedeutender gewesen, durch das Gedenken am Volkstrauertag darauf hinzuweisen, dass Frieden für uns in Mitteleuropa nichts Selbstverständliches ist.“ Gemeinsam mit dem VdK-Vize-Vorsitzenden Rolf Weschenfelder legte er an der Gedenkstele einen Kranz nieder.