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Die Wurmberger Grundschule wird brandschutztechnisch für insgesamt rund 270.000 Euro auf Vordermann gebracht.  Foto: Fux 

Kredit soll Finanzloch stopfen: Wurmberg nimmt trotz Rekordjahr 2,7 Millionen Euro auf

Wurmberg. Einstimmig hat der Wurmberger Gemeinderat in der Turn- und Festhalle am Donnerstagabend in seiner Sitzung den diesjährigen Haushalt beschlossen. In der Heckengäu-Gemeinde ist es üblich, dass nicht die Fraktionsvorsitzenden eine Haushaltsrede halten, sondern Bürgermeister Jörg-Michael Teply. "Nach dem Rekordjahr 2020 folgt ein neues Rekordjahr 2021", betonte Teply.

So seien es beim Zusammenzählen der Aufwendungen aus dem Ergebnishaushalt und der vorgesehenen Investitionen im vergangenen Jahr noch nie da gewesene 12,8 Millionen Euro gewesen. Nun steige diese Summe nochmals weiter auf 13,9 Millionen Euro. Selbst wenn man die Abschreibungen in Höhe von 485.000 Euro abziehe, bleibe es ein Rekord.

"Doch die Entwicklung der Einnahmen hält nicht mehr Schritt mit den Ausgaben", sagte Wurmbergs Rathauschef und verwies auf ein negatives Gesamtergebnis des aktuellen Haushalts von mehr als 800.000 Euro. Um alles schultern zu können und obendrein den gewinnbringenden Maulbronn-Stromberg-Fonds nicht antasten zu müssen, nimmt Wurmberg einen Kredit in Höhe von 2,7 Millionen Euro auf.

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