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20.12.2017

Kreishandwerkerschaft für Fusion der Berufsschulen in Mühlacker

Der Vorstand ist für die Vernetzung der gewerblichen Steinbeis- mit der kaufmännischen Kerschensteiner-Schule, macht sich aber auch für gemeinsame Schulpläne des Enzkreises mit der Stadt Pforzheim stark, wie das bereits der Kreistag beantragt hat.

Die Kreishandwerkerschaft wünscht sich bei den Plänen des Landratsamtes für eine Fusion der beiden Berufsschulen in Mühlacker „schon länger ein gemeinsames Schulkonzept der Stadt Pforzheim und des Enzkreises, eventuell in Form eines Schulverbandes, der die Interessen und Probleme der ganzen Region im Blickpunkt“ habe. Der Kreistag hatte die Entscheidung über die umstrittene Verschmelzung aufs Jahr 2018 verschoben, wie die PZ berichtete. Die Kreisräte wollen dabei eine gemeinsame Schulentwicklung mit Pforzheim prüfen. Der Kreistag beschloss vor zwei Wochen, die Lösung des Konflikts in die Hände des neuen Landrats zu legen.

Auf „Anfrage des Landrats Karl Röckinger zur Vereinigung der gewerblichen Steinbeis- und der kaufmännischen Kerschensteiner-Schule“ habe sich der Vorstand der Kreishandwerkerschaft nun aber intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Die Kreishandwerkerschaft unterstütze Röckingers Pläne. Für die Vertreter des lokalen Handwerks gebe es keine Gründe, die gegen eine solche Fusion sprechen. Kein Verständnis zeige die Handwerkerschaft dafür, dass man „seitens der Kerschensteiner-Schule die Befürchtung äußert, eine Fusion wäre schädlich für ihren guten Ruf und würde sich negativ auf das Leistungsangebot der Schule und die Qualität der angebotenen Schulabschlüsse, insbesondere dem Abitur, auswirken“.

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