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„Die Kreisumlage fürs kommende Jahr ist zu hoch“: FDP-Kreisrat Erik Schweickert (links) kündigt Landrat Karl Röckinger Einsprüche an.  Foto: Ketterl
„Die Kreisumlage fürs kommende Jahr ist zu hoch“: FDP-Kreisrat Erik Schweickert (links) kündigt Landrat Karl Röckinger Einsprüche an. Foto: Ketterl
08.11.2016

Kreisumlage: Landrat muss mit Widerstand rechnen

Enzkreis will den Kommunen bei der Kreisumlage im Jahr 2017 rund 8,5 Millionen Euro mehr abknöpfen. Harte Verhandlungen sind zu erwarten: Die Städte und Gemeinden streben eine Absenkung an.

Nur eine Seite der Medaille zeigte Landrat Karl Röckinger im Kreistag: Als er den Haushaltsplan fürs kommende Jahr vorstellte und zum Punkt kam, wie viel Geld er den Städten und Gemeinde bei der Kreisumlage abknöpfen will, zäumte er das Pferd von hinten auf. Den Hebesatz für die Kommunen belasse er ja auf dem Stand des Vorjahrs, hob Röckinger an. Eine gute Nachricht? Mitnichten. Bei den Kreisräten, vor allem den Bürgermeistern, brach an dieser Stelle von Röckingers Etatrede prompt lauthals ein ironisches Lachen heraus. Die Rathauschefs wussten schon, was da im Klartext auf sie zukommt: Die Prozentpunkte mögen gleich bleiben da jedoch die Steuerkraftsummen der Kommunen gestiegen sind, müssen die Städte und Gemeinden unterm Strich 2017 rund 8,5 Millionen Euro mehr überwiesen als dieses Jahr, wie die PZ berichtete.

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