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In Straubenhardt konnten 2016 deutlich mehr Kriminalfälle durch die Polizei aufgeklärt werden.
In Straubenhardt konnten 2016 deutlich mehr Kriminalfälle durch die Polizei aufgeklärt werden.
18.05.2017

Kriminalitätsstatistik: Straubenhardter leben in sicherer Kommune

Straubenhardt. Nahezu unverändert zum Vorjahr ist 2016 die Kriminalitätsstatistik der Gemeinde Straubenhardt ausgefallen. 273 Straftaten wurden begangen, fünf mehr als im Jahr zuvor. Dafür konnten deutlich mehr Fälle durch die Polizei aufgeklärt werden, wie Neuenbürgs Revierleiter Günther Haas mitteilte: „Das ist sehr erfreulich.“ Zu mehr als der Hälfte aller Taten konnten der Leiter des Straubenhardter Polizeipostens, Gerhard Schaudt, und seine Mitarbeiter einen Täter ermitteln.

Wie auch schon 2015 gab es im vergangenen Jahr in der Gemeinde keine Mord- und Totschlagsdelikte. Die Sexualdelikte haben sich halbiert, von acht auf vier Taten. Einen Anstieg gab es bei Raubüberfällen sowie bei der einfachen und der gefährlichen Körperverletzung und dem Diebstahl. Um die Hälfte zurückgegangen sind Sachbeschädigungen und auch die Rauschgiftdelikte sind weniger geworden.

Zur Jugendkriminalität sagte Haas: „Insgesamt können die Straubenhardter mit ihren jungen Erwachsenen sehr zufrieden sein.“ Entwarnung gab der Neuenbürger Revierleiter auch, was die durch Ausländer verübten Straftaten angeht: „Das Ergebnis ist zum großen Teil auf das große ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde zurückzuführen.“

Gemessen an der Häufigkeitszahl – also der Anzahl an Straf- taten hochgerechnet auf 100 000 Einwohner –, liegt Straubenhardt noch unterhalb der Enzkreisstatistik und weit unterhalb des Zahl für Baden-Württemberg. „Und das ist bekanntlich das sicherste deutsche Bundesland“, betonte Haas: „Man kann sagen, die Straubenhardter sind in einer der sichersten Kommunen zu Hause.“ Was die ersten vier Monate des laufenden Jahres angeht, befinde man sich ebenfalls auf einem guten Weg.

Leicht angestiegen ist die Zahl der Verkehrsunfälle in den Ortschaften. Dabei kristallisiere sich aber kein Unfallschwerpunkt heraus, so der Revierleiter. Außerhalb der Ortschaften blieb die Zahl mit sechs Unfällen auf Vorjahresniveau. „Sehr erfreulich“, meinte Haas, auch angesichts dessen, dass keiner der Unfälle in 2016 ein tödliches Ende nahm. Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg zeigte sich zufrieden: „Es ist sicherlich nicht alles gut, aber die Welt ist hier relativ in Ordnung.“