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Mit anpacken hieß es für 12 straffällige gewordene Jugendliche. Unter Beaufsichtigung der Polizeibeamten Rebecca Schütz (rechts) und Volker Weingardt und mit Hilfe von Birkenfelds Revierförsterin Susanne Schletter wurde der Weg für einen Barfußpark freigemacht. Foto: Falk
Mit anpacken hieß es für 12 straffällige gewordene Jugendliche. Unter Beaufsichtigung der Polizeibeamten Rebecca Schütz (rechts) und Volker Weingardt und mit Hilfe von Birkenfelds Revierförsterin Susanne Schletter wurde der Weg für einen Barfußpark freigemacht. Foto: Falk
30.07.2015

Kriminelle Jugendliche leisten Sozialstunden in Birkenfelder Wald ab

Holz hacken, Baumstämme schleppen und Äste zusammenlesen – so sah das Programm für zwölf Jugendliche im Birkenfelder Wald aus. Hintergrund der Aktion: Sozialstunden, die die 14- bis 17-Jährigen aufgrund verschiedener Delikte abzuleisten hatten.

Vom Schuleschwänzen und Schwarzfahren über Diebstahl bis hin zur Körperverletzung reichten die Taten, wegen derer die Jugendlichen den Wald aufräumen mussten. Erschienen waren zwölf von 22 vorgeladenen Jugendlichen, die anderen fehlten teils entschuldigt, einige aber auch unentschuldigt.

Unter den wachsamen Augen der Polizeibeamten Volker Weingardt, Andreas Weiß und Rebecca Schütz sowie Birkenfelds Revierförsterin Susanne Schletter säuberten die Jugendlichen das Waldstück rund um eine Hütte. Hier soll ein sogenanntes Grünes Klassenzimmer entstehen, in dem vor allem Kindergartenkinder und Grundschulklassen den Wald mit all seiner Vielfalt kennenlernen sollen, erzählt Schletter, die sich immer wieder bei der Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen engagiert. Auch ein Barfußpfad sei geplant, so die Försterin. Doch dazu müssten erst einmal Blätter und Äste gefällter Bäume weggeräumt werden. Das war Aufgabe der Jugendlichen: Von 8 bis 17 Uhr sammelten sie rund 25 Kubikmeter zusammen.

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