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Die Pfinz beim Fußweg zwischen Ittersbach und Straubenhardt-Pfinzweiler. Das Naturschutzgebiet in diesem Bereich ist aus Karlsbader Sicht unstrittig. Aber eine mögliche Ausdehnung bis zur Ortsbebauung Ittersbach wird kritisiert. Foto: Weber
Die Pfinz beim Fußweg zwischen Ittersbach und Straubenhardt-Pfinzweiler. Das Naturschutzgebiet in diesem Bereich ist aus Karlsbader Sicht unstrittig. Aber eine mögliche Ausdehnung bis zur Ortsbebauung Ittersbach wird kritisiert. Foto: Weber
25.01.2016

Kritik an Größe des Öko-Areals bei Ittersbach

Grundsätzliches Ja zum Naturschutzgebiet „Pfinzquellen“, aber nicht in diesen Dimensionen: So lautet das einstimmige Votum des Ittersbacher Ortschaftsrats. Aufgrund des erwarteten Zuschauerinteresses bei mehr als 150 betroffenen Grundstücksbesitzern war man in die Aula der Grundschule ausgewichen, wobei sich die Besucherzahl dann doch sehr in Grenzen hielt.

Der Leiter des Garten- und Umweltamtes, Klaus Rösch, stellte das vom Regierungspräsidium geplante Naturschutzgebiet um die noch junge Pfinz mit immerhin knapp 300 Hektar, davon 36 Hektar auf Ittersbacher Gemarkung, näher vor. Weiter betroffen sind die Gemeinden Straubenhardt (Langenalb, Pfinzweiler, Feldrennach, Ottenhausen) sowie Marxzell mit Pfaffenrot (PZ berichtete).

Das Regierungspräsidium hat zwischenzeitlich das offizielle Genehmigungsverfahren eingeleitet, wobei die Gemeinden im Rahmen der Anhörung der Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme gefordert sind, wie Bürgermeister Jens Timm bei der Ortschaftsratssitzung betonte. Der Gemeinderat wird sich am 17. Februar mit dem Thema befassen. Dies wohl auf der Basis der wiederholten Empfehlung des Ortschaftsrates, der bereits nach Gesprächen mit den Planern des Präsidiums, Christoph Aly und Silke Schweitzer, beraten hatte. Bemängelt wurde vom Ortschaftsrat wie auch vom Leiter des Garten- und Umweltamtes, dass das Naturschutzgebiet nach der vorliegenden Planung bis an die Ortsbebauung in Ittersbach heranreichen würde. Damit würde jede Entwicklung des Ortsteiles in diesen Bereichen für die Zukunft ausgeschlossen.