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02.03.2017

Kritik an Planung von Windrädern in Heimsheim

Heimsheim. Bezüglich der im Merklinger Wald bei Heimsheim geplanten Windräder befürchtet der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert, dass öffentliche Belange außer Acht gelassen würden.

In Zusammenarbeit mit dem Heimsheimer Bürgermeister Jürgen Troll seien weitere Bedenken aufgekommen.

Fallschirmübungen im Blick

So führen laut Schweickert sowohl die US-Armee als auch das Calwer Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr mehrmals im Jahr Fallschirmübungen über dem Segelflugplatz Malmsheim durch. Auch die Platzrunde des Segelflugplatzes Malmsheim sei in Richtung Heimsheim und damit in Richtung des geplanten Windvorranggebiets festgelegt.

„Bei einer Entfernung von jeweils knapp drei Kilometer zum Flugplatz und zur Autobahn muss gewährleistet sein, dass Flugverkehr, Manöverübungen der Bundeswehr und der ausländischen Streitkräfte und auch die Flugrettung nicht beeinträchtigt werden“, erläutert der Abgeordnete. Daher habe er eine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

Zudem fordert der FDP-Mann eine Abwägung aller öffentlicher Belange, wozu auch der Flugverkehr gehöre.

Wanderung zu Standorten

Unterdessen treffen sich die Kritiker der drei geplanten Windräder auf Gemarkung der Stadt Weil der Stadt am Sonntag, 5. März, zu einer Wanderung. Dabei sollen die Standorte der vorgesehenen Windräder begutachtet werden. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr bei der Trafostation an der Straße zwischen Heimsheim und Hausen. pm