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30.11.2017

Kritik an zusätzlichen Kosten fürs neue Schulhaus in Niefern

Der Gemeinderat Niefern-Öschelbronn ärgert sich darüber, dass beim aktuellen Bau des Ganztagsgebäudes mehrere Baufirmen nachträglich Leistungen geltend machten.

Laufende Bauarbeiten und neue Bauprojekte prägen regelmäßig die Tagesordnungen des Gemeinderats Niefern-Öschelbronn. Das war auch in der jüngsten Sitzung so. Beim aktuellen Bau des Schulgebäudes mit Mensa für den Ganztagsunterricht der Werkrealschule in Niefern genehmigte die Ratsrunde erhebliche Mehrkosten, wenn auch murrend. Für Rolf Härer (CDU) war es „seltsam, dass ein Behinderten-WC vergessen wurde“ und nun zusätzlich rund 4000 Euro für die nachträgliche Installation nötig waren. Jürgen Aydt (SPD) hakte nach, warum der Estrich für 32 500 Euro mit Kunstharz versiegelt werden muss: „Wäre es nicht besser, aus Gesundheitsgründen den Boden vollends zu trocknen?“ Ortsbaumeister Franz-Josef Müller sagte, das sei nicht bedenklich. Die Architekten hätten sich für die Versiegelung ausgesprochen, sonst würden sich davon abhängige Arbeiten im Gebäude verzögern. Der Gemeinderat stimmte den Mehrkosten – insgesamt rund 145 000 Euro – zu. Für das neue Schulhaus hat die Gemeinde bereits 4,9 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkosten würden sich aber nicht erhöhen, so die Verwaltung. Vorgesehen sind insgesamt 6,1 Millionen Euro.

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