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Aufgrund eines Küchenbrands in Bretten sind drei Bewohner eines vierstöckigen Anwesens mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ausgelöst wurde der Brand durch einen Elektroherd.
Aufgrund eines Küchenbrands in Bretten sind drei Bewohner eines vierstöckigen Anwesens mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ausgelöst wurde der Brand durch einen Elektroherd. © Symbolbild: dpa
24.10.2012

Küchenbrand durch Herd ausgelöst: Bewohner im Krankenhaus

Bretten. Aufgrund eines Küchenbrands in Bretten sind am Dienstagabend drei Bewohner eines vierstöckigen Anwesens mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ausgelöst wurde der Brand durch einen Elektroherd. Ob seitens der Wohnungsinhaberin vergessen wurde, den Herd rechtzeitig abzuschalten, ist bisher noch unklar.

In einer Küche im Untergeschoss des Gebäudes habe es nach Angaben der 47-jährigen Wohnungsinhaberin beim Einschalten des Elektroherdes einen lauten Knall gegeben. Der Herd habe begonnen, zu brennen. Durch den Knall aufgeschreckt, flüchteten kurz vor 20 Uhr sieben weitere anwesende Hausbewohner ins Treppenhaus und konnten sich durch den aufsteigenden Rauch hindurch ins Freie retten.

Die verständigte Feuerwehr aus Bretten eilte zu dem Anwesen Am Hagdorn und konnte den Brand zügig löschen. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes kümmerten sich umgehend um die durch Rauchgase verletzten Bewohner. Fünf Personen konnten vor Ort versorgt werden. Drei Bewohner, darunter die Wohnungsinhaberin, wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Durch den Brand wurde die Küche komplett beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Ob die Brandursache Folge eines technischen Defekts war oder ob der Herd nicht ordnungsgemäß ausgeschaltet wurde, ist bisher noch unklar. Die Polizei ermittelt weiterhin.