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Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in das Haus an der Gräfenhäuserstraße ein – für einen Hund kam jedoch die Hilfe zu spät. © Tilo Keller
17.04.2018

Küchenbrand in Arnbach: Hund stirbt - Wohnung unbewohnbar

Neuenbürg-Arnbach. Ein Küchenbrand hat am Dienstagabend die Feuerwehr im Neuenbürger Stadtteil Arnbach gehörig in Atem gehalten. Blaulicht zuckte durch den Abendhimmel an der Gräfenhäuserstraße, wo das Feuer gegen 19 Uhr in einem Wohnhaus ausgebrochen war.

Die Feuerwehrabteilungen aus Neuenbürg, Arnbach und Birkenfeld rückten mit rund 40 Einsatzkräften an und kämpften gegen die Flammen. „Alles war total verraucht, wir hatten zunächst null Sicht“, schilderte Manfred Wankmüller, Kommandant der Feuerwehr Neuenbürg, die Situation für die Einsatzkräfte, die unter Atemschutz in das Gebäude vorgedrungen waren. Die Küche stand in Vollbrand, doch die Feuerwehrleute konnten die Flammen rasch ersticken.

Bildergalerie: Hund stirbt bei Küchenbrand in Arnbach

Die menschlichen Bewohner waren zum Unglückszeitpunkt beide außer Haus und blieben unversehrt – ihr Hund jedoch konnte nur noch tot geborgen werden. „Er hatte sich versteckt, wahrscheinlich hatte er Angst“, erklärte der Kommandant. Die Feuerwehrleute entdeckten den Vierbeiner erst, als es schon zu spät war.
Die Wohnung ist laut Wankmüller nun unbewohnbar, auch der Schaden ist immens: Die Polizei schätzt ihn nach ersten Erkenntnissen auf rund 20.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen nach Auskunft eines Polizeisprechers am Dienstagabend noch, jedoch gehen die Experten bislang davon aus, dass vergessenes Essen im Backofen das Feuer ausgelöst haben könnte.