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Der Traum vom Eigenheim wird gerne in Neubaugebieten verwirklicht. Doch auch diese sind vielen ein Dorn im Auge..  Foto: PZ-Archiv 

Künftig weniger Gewerbe- und Neubaugebiete? Viel Kritik an Flächenfraß

Enzkreis. In der Fernsehserie „Die Sopranos“ gibt es eine Szene, in der Vater und Sohn im Auto sitzen und der Senior seinem Junior einen Rat mit auf den Lebensweg gibt: „Kaufe Land, denn Gott erschafft nichts mehr davon.“ Die Erkenntnis, dass sich die Landschaft nicht vermehrt, ist inzwischen in weiten Teilen der Bevölkerung angekommen – und sie sorgt für ein Umdenken, gerade auch bei kommunalen Vorhaben wie der Ausweisung von Neubaugebieten oder Gewerbeflächen. War es noch vor einigen Jahren geradezu en vogue, Areale auszuweisen und als Kommune zu wachsen, so hat sich dieser Trend inzwischen umgekehrt. Innenverdichtung, Vermeidung von Flächenfraß und die Suche nach neuen Gewerbeformen sind derzeit Stichworte, mit denen man Sympathien und teilweise auch Wahlen gewinnt.

Die Frage ist nur: Ist all dies tatsächlich sinnvoll? Schon vor Jahren gab es beispielsweise Pläne, das Industriegebiet in Dürrn zu vergrößern, was damals mehrheitlich abgelehnt wurde. Nun gibt es Überlegungen, ein

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