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Noch wächst das Unkraut vor dem Haupteingang zum „Kämpfelbacher Hof“. Foto:  Manfred Schott
Noch wächst das Unkraut vor dem Haupteingang zum „Kämpfelbacher Hof“. Foto: Manfred Schott
12.09.2017

Künftige Nutzung Areals des „Kämpfelbacher Hofes“ in Bilfingen diskutiert“

Kämpfelbach. Die Zukunft des jetzt im Gemeindebesitz befindlichen Areals des „Kämpfelbacher Hofes“ in Bilfingen beschäftigt schon längere Zeit die Kämpfelbacher Gemeindepolitik. Im Februar hat der Gemeinderat eine Projektgruppe ins Leben gerufen, bei der alle in den sozialen Bereichen engagierten Gruppen und Personen beteiligt waren. Auftrag war unter anderem, über die Versorgungsituation älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen zu diskutieren und für den Gemeinderat eine Empfehlung zu formulieren, welche Aktivitäten im Bereich des „Kämpfelbacher Hofes“ künftig unterkommen sollten.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Udo Kleiner das Ergebnis vor. Auch eine Bürgerumfrage ist durchgeführt worden, bei der 177 Rückmeldungen eingegangen sind. Spitzenreiter bei den Nennungen auf der Wunschliste waren: Bau eines Pflegeheimes (136 Nennungen), barrierefreies Wohnen (111 Nennungen), Cafè als Treffpunkt (67 Nennungen).

Zunächst beantragte Lothar Hein für die CDU-Fraktion, dass das Thema „Kämpfelbacher Hof“ von der Tagesordnung abgesetzt wird. Er verwies darauf, dass ein Gemeinderatsbeschluss vom Februar dieses Jahres bestehe, wonach ein Ideenwettbewerb mit maximal vier Architekten durchgeführt werden sollte. Dieser Beschluss sei nicht umgesetzt worden. Mit Mehrheitsbeschluss erfolgte dann doch eine eingehende Diskussion.

Die Gemeinderäte Karl-Willi Schuster (SPD) und Johannes Kolb (FWV) formulierten einen Beschlussantrag, der nach Ergänzungen aus dem Gremium einstimmig angenommen wurde: Die Projektgruppe soll mit fachlicher Unterstützung die konkreten Rahmenvorgaben für das Kämpfelbach-Hof-Projekt als Grundlage für Interessenbekundungsverfahren schriftlich festlegen.

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