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Künstlerin Tanja Izsak überreicht Bürgermeister Thomas Nowitzki ein Bild mit dem Konterfei von Werner Heisenberg.  Foto: Lohner/Gemeinde Oberderdingen 

Künstlerin schenkt Oberderdingen ganz besonderes Bild

Oberderdingen/Knittlingen. Die Knittlinger Künstlerin Tanja Izsak überreichte Bürgermeister Thomas Nowitzki als Dank das Kunstwerk „Welle oder Teilchen“ aus ihrer Ausstellung „Gott würfelt nicht“, die im vergangenen Jahr in der Galerie und im Museum des Aschingerhauses in Oberderdingen zu sehen war. Auf dem Bild ist Werner Heisenberg zu sehen, der sich mit der Quantenphysik beschäftigt hat. Heisenberg war wie viele andere Quantenphysiker Teil ihrer Ausstellung.

Die Ausstellung „Gott würfelt nicht“ war ursprünglich von Sonntag, 18. Oktober, bis Sonntag, 22. November 2020, in der Galerie und im Museum im Aschingerhaus Oberderdingen vorgesehen. Bereits im Vorfeld sah die Gemeinde in Abstimmung mit der Künstlerin aufgrund der Pandemie von einer klassischen Eröffnung ab. Interessierte waren deshalb zu Künstlergesprächen mit begrenzter Teilnehmerzahl, vorheriger Anmeldung und Einhaltung der Hygienemaßnahmen eingeladen. Das Aschingerhaus war bis Ende Oktober 2020 zu den bekannten Zeiten geöffnet. Jedoch musste es Anfang November wegen des Lockdowns schließen.

Dennoch ist Tanja Izsak mit der Ausstellung sehr zufrieden. „Es war toll, hier ausstellen zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Aschingerhaus-Team hat Spaß gemacht“, sagt sie.

Das Interesse war groß. Die möglichen Künstlergespräche waren ausgebucht. „Die Bilder sind sehr schön. Das Thema der Ausstellung war interessant, die Motive und Farbkombinationen gefallen mir besonders“, berichtete Bürgermeister Thomas Nowitzki und bedankte sich bei der Künstlerin für das Bild.

Die künstlerische Arbeit von Tanja Izsak für die Ausstellung „Gott würfelt nicht“ war beeinflusst durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, wie das Zusammenspiel von Quantenphysik und Spiritualität und die Begeisterung für den Flamencotanz. In diesem Prozess baute Tanja Izsak ihre Bilder ab-strakt auf und überarbeitete gegenständlich. Schrift ergänzte oft den Inhalt des Bildes. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Materialien und experimentierte. Ihr bevorzugtes Motiv war der Mensch, als Porträt oder in Bewegung.