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23.02.2017

Kultkeller in Neuhausen macht zu

Nach 20 Jahren hat das „Underground“ in der Neuhausener Ortsmitte heute Abend zum letzten Mal geöffnet. Tanja Jost, Thomas Volkert, Charlotte Calo, Markus Jost und Dirk Ehringer (von rechts) gehören zu den ehrenamtlichen Mitbegründern der kultigen Kellerbar, die immer zur Faschingszeit närrische Besucher in Massen anlockte.

„Das Underground war der erste Keller, der 1997 eröffnet wurde“, erinnert sich Volkert. Entstanden sei die Idee damals, weil das närrische Treiben bei den großen Veranstaltungen in den Hallen immer schon gegen zwei Uhr beendet gewesen sei. Zu früh für närrische Nachteulen. „Für uns stand der Spaß immer im Mittelpunkt“, so Ehringer. „Und wir haben einiges erlebt in den vergangenen Jahren“, erzählt Volkert. Unter anderem einen Heiratsantrag für den der spätere Ehemann den mit närrischem Volk bevölkerten Gewölbekeller unterm Haus von Gemeinderat Hartmut Lutz nutzte. „Aber es hat halt alles seine Zeit und wir mittlerweile alle ein gewisses Alter und deswegen ist nach diesem Abend Schluss. Wir bedanken uns bei unseren Gästen“, sagt Volkert. Der 49-Jährige freut sich, dass er am Sonntag zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder den Fasnachtsumzug durch die Gemeinde vom Straßenrand aus miterleben kann – und nicht in der Kellerbar am DJ-Pult steht. nad