nach oben
Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin (rechts) tauschte sich mit Landeskultusministerin Marion Schick über die Zukunft der Hauptschulen im ländlichen Raum aus. © Ketterl
01.12.2010

Kultusministerin im Kreuzverhör: Zukunft der Hauptschulen

NEUENBÜRG. Sinkende Schülerzahlen, wenig Aussichten auf den Statuts "Werkrealschule": Die Hauptschulen im ländlichen Raum haben es nicht einfach. Das kam nun auch in Neuenbürg zur Sprache. Dort diskutierten Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker mit der Landeskultusministerin Marion Schick über die Zukunft der Schulen.

Bildergalerie: Kultusministerin Marion Schick zu Gast im PZ-Forum

Die Ministerin selbst glaubt an die Schulen auf dem Land: „Baden-Württemberg ist ein Flächenland. Da muss es Bildung an jedem Ort geben, um an Ort und Stelle qualifizierte Arbeitskräfte für die Wirtschaft zu gewinnen.“ Nicht jede Schule müsse zur Werkrealschule werden, so Schick: "Schon jetzt gibt es an den Hauptschulen Strukturen, die es ermöglichen, dass alle Schüler perspektivisch einen mittleren Bildungsabschluss wie an der Werkrealschule machen können."

Das sei das erklärte Ziel, sagte die Ministerin und warb nochmals für ihr Partnerschaftsmodell. Dabei können Hauptschulen mit einer Werkrealschule zusammenarbeiten, so dass deren Neuntklässler die zehnte Klasse an der Werkrealschule besuchen können.

Leserkommentare (0)