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Mit einem Schwarzlicht-Spektakel beeindrucken die Tanzteufel in der Schellbronner Schwarzwaldhalle. Fotos: Fux
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Weniger grazil, dafür aber zünftig: Das Männerballett – unter den Tänzern auch Bürgermeister Oliver Korz – bot beste Unterhaltung.
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Sandra Hehn verabschiedet sich als Trainerin und Tänzerin.

Lachtränen und tänzerische Höchstleistungen bei der Prunksitzung des Narrenbundes Schellau

Neuhausen-Schellbronn. Mit Vollgas startete der Narrenbund Schellau am Samstagabend in der Schwarzwaldhalle mit einer beeindruckenden Prunksitzung in die tollen Tage. Besonders gelungen sind beim Narrenbund die tänzerischen Einlagen.

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Narrenbund Schellau startet mit Vollgas in die tollen Tage

So wurde die große Prunksitzung auch zum Abend für Sandra Hehn. Sie hatte die große Garde als Trainerin und Tänzerin in den vergangenen vier Jahren geprägt wie kaum eine andere. Und mit ihrer Truppe in der Vergangenheit immer wieder für gewagte Höhepunkte und Überraschungen gesorgt, ob mit Burlesque, verruchten Showtänzen oder mit pfiffigen Märschen. Nun hört Sandra Hehn auf und ihre Mädels überraschten sie mit tänzerischen Rückblicken, die die Tanzmariechen Malin Sayle und Lisa Glatthaar treffend glossierten.

„Die Halle war dein Wohnzimmer. Nun musst du dir zu Hause eines einrichten, aber du bleibst uns als Vizepräsidentin erhalten“, betonte Schellau-Präsidentin Patricia Hoenke.

Die mittlere Garde könnte tänzerisch dem Rheinland entstammen, denn sie erinnert mit tänzerischen Elementen und Hebefiguren an die ganz großen Karnevalshochburgen. Zum Hingucker wurde auch das zünftige Männerballett in Lederhosen, rot-weißen Karo-Hemden und Spitzhut, unter den Tänzern auch Bürgermeister Oliver Korz. „Um beim Männerballett mitmachen zu dürfen, musst du gut aussehen, grazil, unter 40 sein oder über 100 Kilo wiegen“, spottete Moderator Fabian Ochs. Für einen weiteren Höhepunkt sorgten die Tanzteufel mit einem tänzerischen Schwarzlicht-Spektakel, gespickt mit vielen Show-Elementen. Dass tänzerisch den beiden Tanzmariechen Malin Sayle und Lisa Glatthaar so schnell niemand etwas vormacht, bewiesen die beiden mit Solo-Auftritten, aber auch mit einem toll inszenierten gemeinsamen Auftritt. Ein kleiner Wirbelwind ist aber auch das kleine Tanzmariechen Lilly Frick, das ohne Scheu und charmant über die Bretter wirbelte.

Denn auch der Schellau-Nachwuchs beherrscht tänzerisch sein Handwerk, was die kleine Garde mit Twist und Rock schwungvoll bewies. In der Junioren-Bütt berichteten Devin Pohle und Florian Schenk, wie Mütter mit Maßregelungen die Kinder nerven und am Ende es doch nur gut meinen.

Ein witziges Märchen, gewürzt mit Hamberger Lokalkolorit, präsentierten „Die 4“: Benni Wettstein, Fabian Kramer, Jan Kalweit, Gregor Ochs, unterstützt von Kim Wettstein als Märchenerzählerin. Da waren die Lacher vorprogrammiert. Dies gilt auch für Moderator Fabian Ochs, der in Sachen Moderation, Gesang und Tanz ein Naturtalent ist und mühelos in verschiedene Rollen schlüpft.