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Neue Radwege, wie hier der 1,4 Kilometer lange Abschnitt an der Regelbaumstraße zwischen Birkenfeld und Keltern, muss der Enzkreis momentan kaum noch bauen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Qualität. Foto: PZ-Archiv
Neue Radwege, wie hier der 1,4 Kilometer lange Abschnitt an der Regelbaumstraße zwischen Birkenfeld und Keltern, muss der Enzkreis momentan kaum noch bauen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Qualität. Foto: PZ-Archiv
11.09.2015

Land will Radverkehr auf die Sprünge helfen

Stuttgart/Enzkreis. Die grün-rote Landesregierung hat in Sachen Radverkehr ehrgeizige Ziele: In fünf Jahren sollen die Baden-Württemberger 16 Prozent der zurückgelegten Strecke, doppelt so viele als bisher, mit dem Fahrrad zurücklegen. Bis 2030 sollen 20 Prozent der Wege geradelt werden. Damit dies keine Lippenbekenntnisse bleiben, hat das Verkehrsministerium nun ein Konzept vorgelegt. Mit der sogenannten Radstrategie will Stuttgart dem Ausbau des Radverkehrs den Weg ebnen – auch im Enzkreis.

Mehr als 60 Ziele und über 200 Maßnahmen beinhaltet der Entwurf des Verkehrsministeriums. Diese sollen bis 2017, teils bis spätestens 2025 umgesetzt werden. Im Zentrum steht dabei das Radnetz Baden-Württemberg, das mit seinen insgesamt 8000 Kilometern die Mittel- und Oberzentren des Landes verbinden soll. In der Region sind in einem ersten Entwurf dabei Strecken zwischen Pforzheim, Karlsruhe, Mühlacker, Vaihingen, Bretten, Calw sowie Bad Wildbad vorgesehen. Die 8000 Kilometer sollen dabei großteils auf bereits bestehenden Radwegen verlaufen, die teils aber den Qualitätsstandards nicht entsprechen.

Auch im Enzkreis ist das der Fall. Daher würden, wie aktuell zwischen Stein und Bauschlott, kaum mehr längere Radwege gebaut, so Oliver Müller, Leiter des Verkehrsamts.

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