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Freier Platz direkt beim Landratsamt: Hier plant Landrat Karl Röckinger einen neuen Bürokomplex, um künftig alle Verwaltungsstellen an einem Ort zusammenzuführen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Sparkasse angepackt.  Foto: Ketterl
Freier Platz direkt beim Landratsamt: Hier plant Landrat Karl Röckinger einen neuen Bürokomplex, um künftig alle Verwaltungsstellen an einem Ort zusammenzuführen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Sparkasse angepackt. Foto: Ketterl
Neue Baupläne schmiedet der Kreis für die künftige Versorgung der Flüchtlinge.
Neue Baupläne schmiedet der Kreis für die künftige Versorgung der Flüchtlinge.
Für den Busverkehr soll der Verkehrsverbund (VPE) ein Mobilitätszentrum für Fahrgäste anbieten.
Für den Busverkehr soll der Verkehrsverbund (VPE) ein Mobilitätszentrum für Fahrgäste anbieten.
09.11.2015

Landrat Karl Röckinger wird Bauherr: Etatentwurf für 2016 vorgestellt

Es ist eine Mammutaufgabe: Wöchentlich muss der Enzkreis zurzeit für rund 100 Asylsuchende Plätze zur Verfügung stellen. Aktuell geht das nur noch mit Notunterkünften in Turnhallen und Zeltanlagen. Der nach wie vor ungebremste Zugang sei eine große Herausforderung, die auch 2016 schwierig zu meistern sei und weiter viel Geld kosten werde, sagte Landrat Karl Röckinger, als er den Haushaltsentwurf fürs kommende Jahr vorstellte.

Der Kreis werde vor der Aufgabe nicht kapitulieren, nötig sei es künftig jedoch, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Wie kann das gelingen? Röckinger hat dem Kreistag eine neue Idee erläutert: Die Kommunen sollen Grundstücke stellen und die regionalen Banken die Finanzierung des Häuserbaus übernehmen.

„Die Wohnungen sind nicht nur für Flüchtlinge vorgesehen“, so Röckinger, doch zeichne sich schon jetzt ab, dass 2016 immer mehr Asylbewerber ein Bleiberecht bekommen. Dieser erneute Herkulesauftrag, günstige Wohnungen anzubieten, bräuchten nach der Einwanderungswelle in diesem Jahr vor allem die Städte und Gemeinden, sagte der Kreischef. Denn die Kommunen sind für die Anschlussunterbringung zuständig, die Landkreise für die vorläufige Versorgung der Menschen aus den Erstaufnahmestellen des Landes. „Die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten werden länger bei uns bleiben“ – das bedeute schon bald mehr Betreuung, mehr Personal, mehr Geld.

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