nach oben
Landrat Helmut Riegger zeigt sich enttäuscht, dass er von der Deutschen Telekom keine Reaktion auf sein Schreiben zum Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum erhalten hat. Foto: Privat
Landrat Helmut Riegger zeigt sich enttäuscht, dass er von der Deutschen Telekom keine Reaktion auf sein Schreiben zum Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum erhalten hat. Foto: Privat
09.11.2018

Landrat Riegger befürchtet Hintertreffen des ländlichen Raums

Landkreis Calw. Landrat Helmut Riegger zeigt sich enttäuscht, dass er von der Deutschen Telekom keine Reaktion auf sein Schreiben zum Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum erhalten hat. Bereits Mitte August hatte Riegger den Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Timotheus Höttges, aufgefordert, sein Unternehmen solle den ländlichen Raum bei den Plänen zum flächendeckenden Ausbau eines schnelleren Mobilfunknetzes nicht außer Acht lassen.

In seinem Schreiben hatte Riegger der Telekom angeboten, den Landkreis Calw als Modellregion für den Ausbau der 5G-Technologie auszuwählen und damit ein Zeichen für den ländlichen Raum zu setzen. Dass er keine Antwort erhalten habe, bestätige seine Befürchtung, „dass ländlich geprägte Landkreise mit einer anspruchsvollen Topographie das Nachsehen haben und wie einst beim Breitbandausbau abgehängt werden“, so der Kreischef in einer Mitteilung. Darum sei der Landkreis in beiden Bereichen in Vorleistung gegangen. Beim Mobilfunk sei eine möglichst flächendeckende und leistungsfähige Versorgung das Ziel.