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Ganz vorn: Karl Röckinger sitzt auch nach der Wahl im Mai an der Front des Sitzungssaals im Landratsamt – dagegen hätten die Kreistagsfraktionen nichts. Sie wollen ihn wählen.
Ganz vorn: Karl Röckinger sitzt auch nach der Wahl im Mai an der Front des Sitzungssaals im Landratsamt – dagegen hätten die Kreistagsfraktionen nichts. Sie wollen ihn wählen. © PZ-Archiv
07.01.2011

Landrat Röckinger bei Wahl vermutlich einziger Kandidat

ENZKREIS. Er ist es und bleibt es vermutlich: Karl Röckinger tritt allem Anschein nach allein zur Landratswahl im Mai an. Zumindest suchen die Kreistagsfraktionen nach eigener Aussage keinen Gegenkandidaten für den Amtsinhaber Röckinger. Einhellig sind sie mit der Arbeit des Landrats in den vergangen acht Jahren weitgehend zufrieden.

Die CDU-Fraktion hat gar schon im vergangenen Jahr beschlossen, nicht auf die Suche nach einem eigenen Kandidaten zu gehen. Fraktionssprecher Günter Bächle sagt: "Trotz mancher Meinungsverschiedenheit bei verschiedenen Sachthemen führt Karl Röckinger sein Amt gut." Die Freien Wähler hingegen haben noch gar nicht darüber nachgedacht nach einem Röckinger Nachfolger zu schauen. Doch geht es nach Fraktionssprecher Frank Kreeb, wolle man auf das Altbewährte zählen und weiterhin vertrauen. Die FDP hat derweil ihren Kandidaten schon: "Karl Röckinger hat es in den vergangenen Jahren mit seiner Arbeit geschafft, dass der Kreis super gut dasteht", sagt Kreisrat Erik Schweickert. Wie sich der Landrat inhaltlich in einer zweiten Amtszeit aufstellt, das will die SPD abwarten. Doch Fraktionssprecher Jochen Protzer geht davon aus, dass Röckinger die SPD-Kreisräte bei den Themen Bildung, Soziales, Gesundheit und Wirtschaft weiterhin überzeugen wird. Die Grünen vertrauen ebenfalls weiterhin auf die Politik des amtierenden Landrats. "Wir setzen unsere Energie nicht für die Suche nach einem Gegenkandidaten ein, wir konzentrieren uns voll auf die Landtagswahl im März. Das sind alle Grünen im Land gefordert", sagt die Fraktionssprecherin der Grünen, Elisabeth Vogt. lin