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Wie die Mitarbeiter im Verbraucherschutz- und Veterinäramt auf der Wilferdinger Höhe arbeiten, haben sich die Kreisräte im Februar angeschaut. Beim aktuellen Streit um die Kreisumlage haben die Kommunalpolitiker auch den Stellenplan des Landratsamtes untersucht. Zehn von 23 zusätzlichen Positionen, die die Verwaltung beantragt hat, sind aus Sicht der Kreisräte allerdings nicht nötig.  Foto: Ketterl, Archiv
Wie die Mitarbeiter im Verbraucherschutz- und Veterinäramt auf der Wilferdinger Höhe arbeiten, haben sich die Kreisräte im Februar angeschaut. Beim aktuellen Streit um die Kreisumlage haben die Kommunalpolitiker auch den Stellenplan des Landratsamtes untersucht. Zehn von 23 zusätzlichen Positionen, die die Verwaltung beantragt hat, sind aus Sicht der Kreisräte allerdings nicht nötig. Foto: Ketterl, Archiv
07.12.2017

Landrat gibt im Streit um die Kreisumlage nach

Die Kreisumlage für 2018 wird auf dem Stand dieses Jahres eingefroren: fünf Millionen Euro mehr als geplant für Kommunen. Die Fraktionen des Kreistags bleiben auch beim Personal hart. 2018 wird eine Diskussion über die Stellenpläne geführt.

Geht doch: Ganz am Ende der Beratungsrunde für den Haushalt 2018 ist Landrat Karl Röckinger eingeschwenkt auf die Vorgabe der Kreisräte, den Betrag der Städte und Gemeinden für die Kreiskasse auf dem aktuellen Stand zu belassen. Die Verwaltung unter Röckinger hatte rund fünf Millionen Euro mehr angestrebt, die die Kommunen nächstes Jahr ans Landratsamt für übergeordnete Aufgaben des Enzkreises überweisen sollten. Doch daraus wurde nichts. Die fünf Fraktionen blieben bis zum Schluss geschlossen und beinhart bei ihrer Forderung, die Kreisumlage auf der Höhe dieses Jahres einzufrieren. Der Kreischef musste den Etat ausreizen. In letzter Minute quetschte er für eine Einigung fünf Millionen Euro heraus.

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