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Chris Richardon bekommt ein kleines Präsent von Michael Hofsäß überreicht. Mit von der Partei ist auch Ortsbandsvorsitzender Tilo Härter (von links).  Foto: Meyer 

Landtagskandidat Michael Hofsäß betreibt Wahlkampf in Feldrennach

Straubenhard-Feldrennach. Der Himmel über Feldrennach ist grau, von dem Sonnenschein der vergangenen Tage ist nichts mehr zu sehen. Umso auffälliger sticht der bunte Wahlkampf-Bus heraus. Heraus steigt der SPD-Landtagskandidat Michael Hofsäß. Warm angezogen räumt der 24-Jährige die kleinen Präsente für potenzielle Wähler aus dem Bus – Kugelschreiber, Gummibärchen und Blumensamen. Der junge Politiker möchte nah bei den Menschen sein. „Meine poltischen Ziele funktionieren nur, wenn man die Menschen mitnimmt“, sagt der Unternehmensberater. Er selbst stamme aus keiner Politikerfamilie, sondern aus einer „ganz normalen, schönen“.

Hofsäß präsentiert sich wie einer, der weiß, wo es in der Politik hapert, wo die Schwachstellen liegen. Dabei ist dem 24- Jährigen eines wichtig: Er möchte nicht nur Politik für junge Menschen machen.

Zusammen mit Jochen Fauth, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat Straubenhardt, und dem Ortsverbandsvorsitzenden Tilo Härter zieht Michael Hofsäß von Tür zu Tür, um die Wähler von sich zu überzeugen. Auf das erste Klingeln reagiert eine Frau mittleren Alters, welche die drei Männer etwas irritiert ansieht. „Hallo, mein Name ist Michael Hofsäß, ich wollte mal Hallo sagen und mich vorstellen“, begrüßt der Landtagskandidat sie. Die Frau ist kurz angebunden. Schnell wird die nächste Haustür angesteuert. Wenn niemand aufmacht, dann landet das Geschenk im Briefkasten. So wie bei dem vierten Versuch. „Wie lange ich vor einer Tür warte, bis sie aufgeht, das habe ich noch nicht so ganz raus“, sagt er lachend.

Seine Ziele sieht Hofsäß klar vor Augen: „Meine Herzensthemen sind Bildung, Klima und Umwelt.“ Gerade Letzteres werde seiner Meinung nach alle jungen Menschen lange begleiten. Hofsäß setzt sich auch gegen Massentierhaltung und den Mangel an erneuerbaren Energien ein. „Gerade als junger Mensch sieht man vieles, was nicht so gut läuft. Ich will es nicht nur besser machen, sondern richtig gute Politik“, sagt er , bevor er seine rote Umhängetasche zurechtrückt und an der nächsten Haustür klingelt.

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