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Bei der Anschlussstelle Pforzheim-Ost wird die B 10 zu einem Nadelöhr. Damit die Bundesstraße während des Ausbaus der A 8 mehr Verkehr bewältigen kann, hat Niefern-Öschelbronn angeregt, den Radweg vorübergehend als weitere Spur zu nutzen. Foto: Seibel
Bei der Anschlussstelle Pforzheim-Ost wird die B 10 zu einem Nadelöhr. Damit die Bundesstraße während des Ausbaus der A 8 mehr Verkehr bewältigen kann, hat Niefern-Öschelbronn angeregt, den Radweg vorübergehend als weitere Spur zu nutzen. Foto: Seibel
Kompliziert wird die Verbreiterung der A8 im Enztal auf sechs Spuren. Die Bagger werden wohl Mitte 2018 anrollen. Wie die B 10 hier bei Niefern den Umleitungsverkehr bewältigt, ist noch offen. Foto: Seibel
Kompliziert wird die Verbreiterung der A8 im Enztal auf sechs Spuren. Die Bagger werden wohl Mitte 2018 anrollen. Wie die B 10 hier bei Niefern den Umleitungsverkehr bewältigt, ist noch offen. Foto: Seibel
04.09.2015

Lange Zeitschiene bis zum Ausbau der A8 im Enztal

Der Bund hat das Geld für das Straßenprojekt bewilligt, jetzt muss aber erst die Detailplanung ausgetüftelt werden. Der Baubeginn wird mutmaßlich erst Mitte 2018 sein. Bei Staus in der Baustelle wird die B10 allerdings zum Problemfall.

Eigentlich schien alles in Butter, als Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im Juli die für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn im Enztal nötigen 150 Millionen Euro genehmigte. Die Region freute sich über die Investition: Die Geldmittel sollten gewährleisten, dass nach dem in Rekordzeit abgeschlossenen Bau der neuen A 8 bei Remchingen nahtlos das Nadelöhr im Enztal beseitigt wird. Doch so schnell rücken die Bagger nicht an: Rund drei Jahre werden die Planer des für die Modernisierung zuständigen Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe benötigen, bis die Baufirmen loslegen können. Offen ist auch noch, wie bei den Dauerstaus während der etwa fünfjährigen Bauzeit der Umleitungsverkehr über die B10 bei Niefern und Eutingen funktioniert.

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