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Deutschunterricht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Mit Tausenden Schutzsuchenden kamen auch viele Jugendliche ins Land, die auf eigene Faust aus der Heimat aufgebrochen waren oder ihre Eltern auf der Flucht verloren hatten.  Foto: dpa-Archiv
Deutschunterricht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Mit Tausenden Schutzsuchenden kamen auch viele Jugendliche ins Land, die auf eigene Faust aus der Heimat aufgebrochen waren oder ihre Eltern auf der Flucht verloren hatten. Foto: dpa-Archiv
14.11.2016

Langer Atem in der Bildung minderjähriger Flüchtlinge

Rund 150 minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern in Deutschland ankamen, sind zurzeit im Enzkreis. Das Jugendamt hat die Vormundschaft für die Jugendlichen übernommen, betreut werden sie in Einrichtungen wie vom Sperlingshof im Dietlinger „Rössle“ oder kommendes Jahr in einem Flügel vom Haus Schmie bei Maulbronn. Deutschunterricht ist das A und O, für den Enzkreis aber eine Aufgabe, die über mehrere Jahre geht.

Den jungen Asylbewerbern Deutsch beizubringen oder sie in eine Ausbildungsstelle zu bringen, sei „schwierig und sicher eine mehrjährige Aufgabe“, sagte Sozialdezernentin Katja Kreeb im Jugendhilfe-Ausschuss des Kreistags. CDU-Fraktionschef Günter Bächle hatte da so seine Zweifel, ob das Bildungskonzept aufgeht: „Da gibt es auch viel Wunschdenken, aber die Wirklichkeit sieht oft anders aus.“

Die PZ schildert die Probleme rund um die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ausführlich und anschaulich in einem großen Frage-Antwort-Artikel. Den lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.