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Ungewisse Zukunft: Seit Jahren prüft das Regierungspräsidium, ob das Wehr in Singen erhalten bleiben soll.  Foto: Moritz 

Langes Warten auf Entscheidung des Regierungspräsidiums: Wird sich das alte Wasserrad der Köbermühle jemals wieder drehen?

Remchingen-Singen. Gottes Mühlen mahlen langsam – aber das ist gar nichts gegen das Tempo, mit dem das Karlsruher Regierungspräsidium (RP) die Dinge angeht. Seit drei Jahren prüft die Behörde nun schon, ob das Wehr an der Pfinz bei der Getreidemühle Köber in Singen entfernt wird. Drei Jahre, in denen Mühlen-Chef Axel Köber auf eine Entscheidung wartet. Denn das Wehr braucht er, um aus seiner Mühle wieder eine richtige Wassermühle zu machen. Der 52-jährige Unternehmer würde das alte Wasserrad an seiner Mühle gerne sanieren und wieder nutzen. Dafür ist das gestaute Wasser – und natürlich das Wehr – unverzichtbar.

Recht ist erloschen

Das Problem: Die Familie, die die Mühle in sechster Generation betreibt, hatte vor zehn Jahren entschieden, das alte, marode Rad abzuschalten. Der Strom kommt seither aus

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