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04.02.2009

Lastwagen auf der A8 ausgebrannt - 300.000 Euro Schaden

PFORZHEIM. Ein brennender Lastwagen verursachte am frühen Mittwochmorgen schwere Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn von Karlsruhe in Fahrtrichtung Stuttgart sowie auf den Umleitungsstrecken durch den westlichen Enzkreis. Der Sachschaden beträgt über 300.000 Euro.

Ein 51-jähriger Lastwagen-Fahrer fuhr um 5.30 Uhr zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Karlsbad und der Anschlussstelle Pforzheim-West. Auf Höhe des „Nöttinger Buckels“ hörte er Geräusche aus dem Motorraum. Er lenkte seinen Lastwagen mit Anhänger auf den dortigen Beschleunigungsstreifen. Kurze Zeit später geriet der Motorraum und gleich darauf die ganze Zugmaschine in Brand. Der Fahrer konnte unverletzt sein Führerhaus verlassen.

Der Brand griff auf den Anhänger über. Der Sattelzug war mit 24 Tonnen Fahrzeug-Felgen beladen. Ein Teil dieser Felgen fiel von den Ladeflächen auf die Fahrbahn. Polizeibeamten mussten die teilweise durch die Brandhitze glühenden Felgen umtreten, damit diese nicht auf der Autobahn-Gefällstrecke hinunter rollen konnten.

Der am Lastwagen sowie an der Ladung entstandene Sachschaden wird mit 300.000 Euro beziffert. An der Fahrbahn sowie an zwei Autos entstand ein Schaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

Die Berufsfeuerwehr Pforzheim, die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Freiwillige Feuerwehr Remchingen waren mit 14 Fahrzeugen und mehr als 40 Mann im Einsatz. Die Feuerwehr musste rund 500 Liter Diesel aus einem aufgerissenen Tank abpumpen. Zu einer Vergiftung des umliegenden Erdreichs ist es jedoch nicht gekommen.

Die Autobahn in Richtung Stuttgart war bis 8.20 Uhr voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Randstelle vorbeigeführt. Auf den Umleitungsstrecken, der B 10 sowie der L 562 kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu starken Verkehrsbehinderungen.