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Premiere feiern das Projekt „Internationaler Jugendaustausch“ und das Plakat mit den Neulinger Partnergemeinden, das Constanze Steininger (von links), Maria Endres, Heinrich Furrer und Bürgermeister Michael Schmidt vorstellen. Foto: Martin Schott
Premiere feiern das Projekt „Internationaler Jugendaustausch“ und das Plakat mit den Neulinger Partnergemeinden, das Constanze Steininger (von links), Maria Endres, Heinrich Furrer und Bürgermeister Michael Schmidt vorstellen. Foto: Martin Schott
24.05.2016

Lebendige Völkerverständigung: In Neulingen findet der erste „Internationale Jugendaustausch“ statt

Die Gemeinde Neulingen ist eine wirklich „internationale“ Enzkreis-Kommune. Mit drei Gemeinden im europäischen Ausland ist Neulingen durch förmliche Partnerschaftsverträge verbunden. Bis in die Mitte der 1980er-Jahre gehen die Beziehungen mit dem italienischen Rubiera zurück.

Seit 1990 besteht mit der Gemeinde in der Po-Ebene unweit von Modena ein Partnerschaftsvertrag. Ein solcher verbindet Neulingen seit dem Jahr 2004 auch mit dem westungarischen Györújbarát. Und vor einem Jahr, im Mai 2015, wurde schließlich auch der Partnerschaftsvertrag mit dem im westfranzösischen Département Vendée gelegenen Le Poiré-sur-Vie geschlossen. Ziel jeder der Partnerschaften ist es, die Menschen beider Gemeinden im Geiste der Völkerverständigung näherzubringen.

Dabei sollen auch Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Altersgenossen in den Partnerschaftsgemeinden kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, Freundschaften aufzubauen und zu pflegen. Beispielhaft in Neulingen sind dabei die Beziehungen mit Rubiera. Seit 1985 gibt es dort unter der Federführung von Heinrich Furrer und Karl Spörr den „Deutsch-italienischen Jugendaustausch“. 2015 gab es bereits die 33. Auflage. Mit Ungarn fanden bereits vier Besuche statt. Und die ganz junge Partnerschaft mit Frankreich startete 2014 mit dem ersten „Deutsch-französischen Jugendaustausch“ in Neulingen. 2015 fand der Gegenbesuch der jungen Franzosen in Deutschland statt. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.