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Am 21. Dezember wurde auf einem Gleis des Bahnhofs Wilferdingen-Singen ein 43-Jähriger von einem Güterzug überfahren und getötet.
Am 21. Dezember wurde auf einem Gleis des Bahnhofs Wilferdingen-Singen ein 43-Jähriger von einem Güterzug überfahren und getötet. © PZ-Archiv
27.12.2010

Lebensgefährlicher Publikumsverkehr über Gleise hält an

WILFERDINGEN-SINGEN. Eigentlich sollten die Menschen in der Region gewarnt sein, nachdem am 21. Dezember auf einem Gleis des Bahnhofs Wilferdingen-Singen ein 43-jähriger Karlsruher von einem Güterzug überfahren und getötet worden war. Und dennoch erreichen die PZ fast täglich weitere Leser-Zuschriften und -Anrufe darüber, dass das lebensgefährliche und verbotene Überqueren der Schienen anhält.

So zeugen Fußspuren durch den Schnee der vergangenen Tage beispielsweise davon, dass im Bahnhof Ersingen ein reger Wechsel zwischen den beiden Bahnsteigen stattfindet. Dabei ist die Situation dort besonders gefährlich, weil 50 Meter weiter jeder Reisezug mit etwa 120 Stundenkilometer aus dem Tunnel auftaucht. Hinzu kommt der Umstand, dass auf Schnee-Untergrund das ohnehin riskante Überqueren der Gleise noch riskanter als sonst ist, weil man jederzeit ausrutschen kann.

Auf der gesamten Strecke zwischen Pforzheim und Remchingen sowie zwischen Pforzheim und Mühlacker mehren sich immer wieder solche Vorkommnisse, wird von PZ-Lesern kritisiert.