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Im Grünstreifen: Der Rollstuhl stand an der steilen Uferböschung des Bachs. Foto: Feuerwehr
Im Grünstreifen: Der Rollstuhl stand an der steilen Uferböschung des Bachs. Foto: Feuerwehr
Im Schlauchboot suchten zwei Feuerwehrleute die Pfinz ab. Foto: Feuerwehr
Im Schlauchboot suchten zwei Feuerwehrleute die Pfinz ab. Foto: Feuerwehr
24.06.2018

Leerer Rollstuhl am steilen Ufer ruft Feuerwehr auf den Plan

Remchingen-Wilferdingen. Ein leerer Rollstuhl unmittelbar an der steilen Uferböschung – war jemand in die Pfinz gestürzt? Die Feuerwehr in Remchingen rückte sofort aus.

Ein leerer Rollstuhl hat die Feuerwehr in Remchingen am Samstagabend um 20.20 Uhr ganz schön auf Trab gehalten, wie aus ihrem Einsatzbericht hervor geht.

Passanten hatten den Rollstuhl am östlichen Fuß- und Radweg, welcher in Höhe des Parkplatzes Kulturhalle direkt an der Pfinz verläuft, entdeckt und die Polizei informiert. Der Rollstuhl stand im Grünstreifen, unmittelbar an der steilen Uferböschung des Bachs.

Da der Fundort in der Nähe zum Altenpflegeheim und Betreuten Wohnen Remchingen liegt, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die den Rollstuhl zuvor nutzende Person in die Pfinz gestürzt war. Die Feuerwehr Remchingen wurde in Zugstärke alarmiert. Insgesamt 17 Kräfte und drei Fahrzeuge der Abteilung Nord rückten während des WM-Spiels der DFB-Elf aus. Außerdem waren der Rettungsdienst sowie ein Notarzt vor Ort. Diese hatten bereits im Altenpflegeheim Remchingen nachgefragt, ob eine Person vermisst werden würde, was negativ beantwortet worden war. Die Feuerwehr entschied sich, die Wasseroberfläche der Pfinz in Flussrichtung von der Auffindestelle des Rollstuhls bis zum Zusammenfluss mit dem Kämpfelbach abzusuchen. Hierzu wurde ein Schlauchboot mit zwei Feuerwehrleuten zu Wasser gelassen.

Die restlichen Einsatzkräfte suchten den Uferbereich zu Fuß ab. Das DLRG Remchingen kam ebenfalls mit ihrem Schlauchboot zum Einsatz und fuhr der Feuerwehr entgegen der Fließrichtung vom Ortsteil Singen aus entgegen.

Es konnte aber keine Person oder Hinweise darauf gesichtet werden. Da keine eindeutigen Anhaltspunkte vorlagen, dass sich tatsächlich eine Person im Wasser befindet, wurde der Einsatz schließlich beendet. Eine Streife der Polizei Neuenbürg kümmerte sich um den Rollstuhl.