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Am Modell und im direkten Gespräch informiert sich David Vöhringer bei der Lehrstellenbörse Westlicher Enzkreis über das Ausbildungsangebot des Remchinger Werkzeugbauunternehmens Leicht + Müller. Foto: Zachmann
Am Modell und im direkten Gespräch informiert sich David Vöhringer bei der Lehrstellenbörse Westlicher Enzkreis über das Ausbildungsangebot des Remchinger Werkzeugbauunternehmens Leicht + Müller. Foto: Zachmann
23.10.2015

Lehrstellenbörse Westlicher Enzkreis zeigt regionale Ausbildungsbetriebe in Remchinger Kulturhalle

Eine Ausbildung zum Feinspanmechaniker oder doch lieber Tourismuskaufmann werden? Kontakte mit der Berufswelt knüpfen und wertvolle Tipps holen kann Fabian Hanekamm bei der Lehrstellenbörse Westlicher Enzkreis in der Remchinger Kulturhalle.

Der Neuntklässler aus Wilferdingen ist einer von Hunderten Schülern, die das direkte Gespräch mit Auszubildenden und Geschäftsführern 50 regionaler Unternehmen suchen. „Kann man bei Ihnen auch Praktika machen?“, fragt Fabian, der bereits einige Prospekte in der Hand hält, beim Elektronikkomponenten-Spezialisten Rutronik, „Um die Berufe besser kennenzulernen und zu sehen, was einen erwartet.“ Inspiriert vom Wirtschaftsunterricht spielt Makaria Maurer aus Ellmendingen mit dem Gedanken, Industriekauffrau zu werden. Fehlt nur noch der passende Betrieb.

„Zur Industriekauffrau gehört auch das jeweilige Produkt, deshalb sollte man überlegen, ob man den Beruf im Modebereich, in der Schmuckindustrie oder in der Schleiftechnik lernt“, verdeutlicht Horst Walter, Geschäftsführer von Carbidur Hartmetall aus Keltern. Im zwanglosen Gespräch gibt er Tipps für den Firmeneinstieg: „Es sollte keine Standardbewerbung sein und wenn jemand Bereitschaft für ein Praktikum signalisiert, sehe ich, dass Interesse und Wille da sind.“ „Ich muss mich abheben von den anderen, aber trotzdem ehrlich bleiben“, erklärt auch Stefanie Berger beim Bewerbertraining der Sparkasse Pforzheim Calw. Bereits zum 20. Mal sind es die CDU-Gemeindeverbände Remchingen, Königsbach-Stein, Keltern und Pfinztal sowie die Junge Union Remchingen, die die rund 50 Betriebe von Gießerei bis Bank, von Polizei bis Gemeindeverwaltung in die Kulturhalle geholt haben.