760_0900_99126_Post_02042019_1.jpg
Paket nicht am vereinbarten Ablageort, Brief nicht im Briefkasten – ein Fall, über den sich ein PZ-Leser in Birkenfeld geärgert hat. Foto: privat

Leserfrage: Was tun bei Ärger mit der Postzustellung?

Briefe in der Zeitungsröhre statt im Briefkasten. Pakete vor der Haustür statt am vereinbarten Ablageort. Oder am richtigen Ablageort, aber ohne Benachrichtigung im Briefkasten. Oder statt des Pakets nur eine Benachrichtigung, obwohl man zuhause war.

Was wohl viele als Einzelfälle von der Postzustellung kennen, sei bei ihm in den vergangenen Monaten zum Regelfall geworden, sagt der Birkenfelder PZ-Leser Horst Roßberg. Mehrfach habe er sich an das Unternehmen gewandt, geändert habe sich aber nichts. Deshalb fragt er: Wo liegen die Ursachen für solche Missstände? Welche Möglichkeiten hat mal als Postkunde? Und was unternimmt das Unternehmen bei Beschwerden?

Im konkreten Fall habe der Stammzusteller, der üblicherweise im betroffenen Gebiet Briefe und Pakete ausliefere, über einen längeren Zeitraum ersetzt werden müssen, erklärt Hugo Gimber von der Pressestelle der Deutsche Post DHL Group in Stuttgart auf Nachfrage der PZ. Drei verschiedene Kräfte seien dabei zum Einsatz gekommen. Die habe man nach Roßbergs Beschwerde auch mit den darin beschriebenen Zustellmängeln konfrontiert, denn: „Selbstverständlich haben sich auch Vertretungskräfte an betriebliche Vorgaben und Vereinbarungen zu halten, die mit Kunden getroffen wurden.“

Gimbers Tipp: Wer Probleme bei der Zustellung registriere, solle sich das genaue Datum der Vorkommnisse notieren, damit die Post gezielt mit dem verantwortlichen Mitarbeiter reden kann. Denn bei einer Fünf-Tage-Woche und einer Sechs-Tage-Zustellung sei ganz regulär schon einmal in der Woche eine Aushilfe am Start.

Beschwerden können die Kunden laut Gimber telefonisch bei der Hotline, oder schriftlich per E-Mail beim Kundenservice vorbringen. An der Hotline „nimmt der Mitarbeiter den Sachverhalt auf, informiert die Betriebsstelle vor Ort und fordert sie auf für Abhilfe zu sorgen“, so Gimber. Eine schriftliche Antwort erhalte der Kunde beim ersten Anruf üblicherweise nicht.

Roßberg habe sich zweimal schriftlich an den Kundenservice gewandt. Auch hier werde die Betriebsstelle vor Ort intern um Klärung gebeten. Im konkreten Fall sei dies schwierig gewesen, weil Roßberg zwar verschiedene Vorkommnisse geschildert, aber nur ein konkretes Datum genannt habe.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 16. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.