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Testen mit Hingabe die Cocktails an der Bar des Achterbahnvereins: Hagen und Stefan aus Ellmendingen (von links).  Gegenheimer
Testen mit Hingabe die Cocktails an der Bar des Achterbahnvereins: Hagen und Stefan aus Ellmendingen (von links). Gegenheimer
Beim Lichterfest in Ellmendingen warten Emma, Madita und Luisa (von links) gespannt auf ihre Zuckerwatte.
Beim Lichterfest in Ellmendingen warten Emma, Madita und Luisa (von links) gespannt auf ihre Zuckerwatte.
13.08.2017

Lichterfest mit Laserspektakel in Ellmendingen

Zwanzig vor 22 Uhr stiegen, mit Spannung erwartet, erste bunte Lichtkaskaden in den Nachthimmel über den Kelterner Weinbergen: Der Höhepunkt des zweiten Keulebuckel-Lichterfestes, organisiert vom Achterbahnverein Ellmendingen, war eröffnet. „Wir haben in diesem Jahr einiges verbessert“, erläuterte Jan Steinle vom Vereinsvorstand, „viel mehr Sitzgelegenheiten. Und fürs leibliche Wohl haben wir den Hofladen Wössner ins Boot geholt.“

Bewährter Standort

Bewährt habe sich der Standort beim Gastgeber Weingut Schmid, der für die „Viertele“ zuständig war, während der Achterbahnverein selbst die Cocktailbar stellte. Und natürlich die Pyro- und Lasershow, wofür Steinles Pyrolase GmbH alle Hände voll zu tun hatte. „Ohne Nieselregen wären sicher noch mehr Gäste gekommen“, zeigte er ein wenig Bedauern, „aber ich finde es faszinierend, dass trotz des suboptimalen Wetters 400 bis 500 Leute den Weg gefunden haben. Denen wollen wir was bieten in der Sommerloch-Zeit mit Mangel an Festen.“

Tatsächlich waren zahlreiche Menschen bereits am frühen Abend die Winzerstraße hinaus gepilgert. Kinder lutschten Zuckerwatte und Ältere wünschten sich beim Live-Duo „Dieter & Rainer“ ihren Lieblingssong. Auch nach 22 Uhr fanden immer noch mehr Zuschauer den Weg hinaus zur Pyro- und Lasershow, wo bei sphärischer Musik die Flammenshow „Call for the heroes“ und die Lasershow „Unendliche Sinfonie“ alle in ihren Bann zogen. Bei heiter-entspannter Stimmung wurden unzählige Handy-Schnappschüsse gemacht und die vielfarbigen Lichterfluten über den Köpfen bestaunt. „Wir sind auf alternative Pyrolase-Shows spezialisiert“, erklärte Steinle, „sie sind leise und umweltverträglich. Mehr zum Sehen als zum Hören.“ Und selbstverständlich dankte er dem Roten Kreuz und der Feuerwehr für deren Anwesenheit und umsichtige Vorbereitung. Der Erlös des Festes kommt dank des Fest-freudigen Vereins wieder Kindern zugute.

„Im Frühjahr waren wir mit Sperlingshof-Kindern auf einem Europapark-Ausflug“, so Steinle – was auch der Achterbahn-Vorliebe geschuldet ist, „und jetzt sind wir mit der Sterneninsel im Gespräch.“