nach oben
Der Stammchor des Liederkranzes Feldrennach eröffnete den Chorabend mit Leiterin Esther Rau am Klavier. Foto: Molnar
Der Stammchor des Liederkranzes Feldrennach eröffnete den Chorabend mit Leiterin Esther Rau am Klavier. Foto: Molnar
05.11.2017

Liederkranz Feldrennach präsentiert Hit-Cocktails mit fünf Gastchören

Gleich zwei Mal ertönte der Siebziger-Jahre-Song „Butterfly“ in der Festhalle Feldrennach. Doch den rund 170 Gästen wurde es nicht langweilig, sie sangen und klatschten sowohl beim Stammchor des Sängerbunds Gräfenhausen sowie bei den „EintrachtSingers“ Auerbach kräftig mit.

Unter dem Motto „Hit-Cocktails – nicht geschüttelt, nur gerührt“ veranstaltete der Liederkranz Feldrennach einen Chorabend, der allein durch die Präsenz der fünf Gastchöre für Abwechslung sorgte. Mit je drei bis vier Liedern warteten die Gruppen auf und fanden sich am Ende zum großen Stelldichein zusammen. So begeisterten die jungen Chöre von Gräfenhausen, Feldrennach und Ölbronn mit dem James-Bond-Klassiker „Goldfinger“ und marschierten bei „I’m Walking“ von Fats Domino die Bühne hinab. Viel zu tun hatte an diesem atemlosen Abend, an dem Helene Fischers Hit nicht fehlen durfte, vor allem eine – Chorleiterin Esther Rau. Vom Piano aus gab sie nicht nur den Takt bei „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ zur Eröffnung durch den Stammchor des Liederkranzes Feldrennach an. Sie leitete auch – bis auf einen Chor – alle anderen Sängerformationen. So lud der Stammchor mit Udo Jürgens „Griechischem Wein“ zum Schwelgen ein, die Sänger von „Con Brio“ erschienen mit Frack und Fliege als Comedian Harmonists. Die „Voice Factory“ des Sängerbunds Arnbach begeisterte unter Raus Leitung mit Westernhagens „Freiheit“ und ihrem Lieblingsstück „Der Mörder ist immer der Gärtner“.

Leuchtstäbe und Westernhüte packte der Chor „Future“ des Liederkranzes Ölbronn aus, gab „May it be“ aus „Der Herr der Ringe“ und „Country Roads“ zum Besten. Schließlich hatte die rege Chorleiterin noch ein Händchen für die Liedbeiträge von „Good News“, dem jungen Chor des Gastgebers.

Als „symbadischer“ Chor erwiesen sich auch die „EintrachtSingers“ Auerbach, rissen sie doch unter Leitung von Roswitha Sicca mit „Un poquito cantas“ oder dem Chanson „Aux Champs Elysées“ mit. Begleitet wurde die Truppe von Gitarrist Bernhard Winter. Nachdenkliche Töne schlugen indes die Stammchöre von Feldrennach, Arnbach und Gräfenhausen an – bei Udo Jürgens „Ich glaube“ als große Abschlusshymne.