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Zum Auftakt des Literaturcafés diskutieren Gast Barbara Casper (von links) mit Ulrike Hohmann und Ralf Bender sowie dem Publikum über den Roman „Gehen, ging, gegangen“.  zachmann
Zum Auftakt des Literaturcafés diskutieren Gast Barbara Casper (von links) mit Ulrike Hohmann und Ralf Bender sowie dem Publikum über den Roman „Gehen, ging, gegangen“. zachmann
14.03.2016

Literaturcafé in Remchingen gestartet

Remchingen-Wilferdingen. Nicht nur an Leseratten richtet sich die Einladung von Ulrike Hohmann und Harald Bender ins Remchinger Literaturcafé, das vor kurzem in den Räumen des Römermuseums eröffnet hat. Das Konzept: Die beiden pensionierten Gymnasiallehrer laden ab sofort regelmäßig einen Gast ein, der ein Buch mitbringt, über das das literarische Terzett im regen Austausch mit den Zuhörern diskutiert.

Beim Auftakt ist Barbara Casper Gast des Abends. Die Buchhändlerin aus Nöttingen hat Jenny Erpenbecks Tatsachen-Roman „Gehen, ging, gegangen“ mitgebracht. Die Geschichte des emeritierten Professors Richard, der auf dem Berliner Oranienplatz in Kontakt mit jungen Flüchtlingen aus Afrika kommt, die dort seit geraumer Zeit zum Warten verurteilt sind.

Bei zahlreichen Lesern habe das Werk ganz unterschiedliche Gefühle geweckt, in Rezensionen mal die Bestnote geerntet, dann wieder eine glatte Fünf kassiert: „Das war auch der Grund für mich, es zu lesen.“

So versuchen die drei Moderatoren auch in der anschließenden Diskussion keinesfalls, das Buch jemandem aufzudrängen, sondern erwähnen auch, was ihnen beim Lesen weniger gefallen hat. So beispielsweise das „riesige Personal“ mit über zwölf Akteuren. Oder die holzschnitzartige Perspektive der Figuren.

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