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Geben sich siegessicher: Heide Frohnmayer (von links), Brigitte Eckert und Bernd Trick im Theaterstück: „Finger weg von Erna Zeck“. Foto: Fux
Geben sich siegessicher: Heide Frohnmayer (von links), Brigitte Eckert und Bernd Trick im Theaterstück: „Finger weg von Erna Zeck“. Foto: Fux
11.11.2015

Lustspiel in der Alten Kelter strapaziert die Lachmuskeln

Die Lachmuskeln strapazierte am Wochenende die Theatergruppe der Spielgemeinschaft Mönsheim in der Alten Kelter. Denn das Stück „Finger weg von Erna Zeck“, ein Lustspiel in drei Akten von Herbert Hollitzer, hatte es in sich. Und dies, obwohl der Inhalt ein ernster ist: Denn das alte Häuschen von Erna Zeck (Brigitte Eckert) soll den Plänen und Vorhaben eines Baulöwen weichen. Doch so schnell lassen sich die couragierte Frau und ihre Freunde Beate Kohl (Heide Frohnmayer) und Gerhard Glaser (Bernd Trick) nicht einschüchtern.

Erna Zeck lebt am Rande des Dorfes mit ihren Mitbewohnern „Ivan der Schreckliche“ und Hansi. Dass sich hinter dem „Schrecklichen“ allerdings ein preisgekrönter Rammler, ein Hase, verbirgt und es den Vogel Hansi nur in der Fantasie der Hausbesitzerin gibt, ahnen Herr Pfaff (Peter Maier) von der Baufirma und sein anfangs getreuer, aber schwerfälliger Mitarbeiter, Herr Schneider (Armin Knapp) nicht. Verwechslungen sind schließlich der Stoff, aus dem Komödien gestrickt sind und Lacher garantieren. Schließlich hilft ihnen Gemeindeschwester Monika (Petra Sevgartmis), die die Seniorin liebevoll betreut, unfreiwillig auf die Sprünge.

Die Herren gehen für ihr „Golf-Paradies Mesa“ über Leichen. Doch sie haben die Rechnung ohne die cleveren Senioren gemacht. Als die Gründung einer Bürgerinitiative, Proteste, Leserbriefe und Bürgerbegehren nicht von Erfolg gekrönt sind, schmiedet der pfiffige Rentner Gerhard Glaser einen gerissenen Plan: Die alten Herrschaften vergraben, gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Spatenstich, keltische Relikte, die sie vom Museum ausgeliehen haben. Und so scheitert der Baulöwe am Ende kläglich am Denkmalschutz. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.