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Bestens gerüstet für die Jubiläumsaufführungen waren die Jubiläumsakteure der „Mäddich-Bühne“ (von links): Wolfgang Haberstroh, Brigitte Fischer, Carmen Frey, Sabine Franz, Alfred Kasper (hintere Reihe) sowie Martin Fischer, Hubert Sandner, Torsten Franz, Bastian Roth und Achim Lamprecht (vordere Reihe). Mittlerweile müssen sie wegen Corona warten.  Foto: Martin Schott 

Mäddich-Bühne muss Jubiläum vertagen, zieht aber stolze Bilanz nach 25 Jahren

Kämpfelbach-Bilfingen. Bilfingens beliebtes Laientheater blickt in diesem Jahr auf 20 Spielzeiten zurück - mit 153 Aufführungen, 18000 Besucher und 17000 Euro an Spenden für soziale Zwecke. Die eigentliche Feier mit dem Jubiläumsstück muss wegen Corona erst mal warten.

Seit 25 Jahren hat man in Bilfingen immer dann ordentlich zu lachen, wenn sie die Bühne betraten, die Schauspielerinnen und Schauspieler der „Bilfinger Mäddich-Bühne“. Ihren Geburtstag hatten sich die Mimen eigentlich so vorgestellt, dass am Freitag mit einem Festakt in der Kämpfelbachhalle und der Premiere ihres Lustspiels „Manchmal laft’s wie g’schmiert“ ordentlich gefeiert wird. Mit Blick auf die Corona-Pandemie wird, wie Vorsitzender Wolfgang Haberstroh mitteilte, dieser Termin sowie die vier weiteren angekündigten Termine der Spielsaison 2020, am 28. und 29. März sowie am 3. und 4. April, bis auf weiteres verschoben.

„Hinter der Mäddich-Bühne stand zunächst im Sommer 1993 der Gedanke, den damals frisch renovierten ‚Kronensaal‘, in dem einst das gesamte Bilfinger Vereinsleben pulsierte, wieder zu beleben“, sagt Wolfgang Haberstroh und fügt hinzu: „Was lag da näher als ein Laientheater zu gründen.“ Er habe „Sandy“, Hubert Sandner, mit dieser Idee konfrontiert, der hellauf begeistert gewesen sei. Gemeinsam wurden erfolgreich Mitspieler gesucht, so dass man sich am 15. März 1994 zum ersten Mal im Kronensaal treffen konnte.

Auf den Namen „Mäddich-Bühne“ habe man sich schnell geeinigt. „Mäddich“ ist der Neckname der Bilfinger und bedeutet eigentlich „mit Euch“. Er stammt aus der Zeit, als man noch zu Fuß zum Arbeiten auf die Felder ging und greift den Ausdruck auf, mit dem eine Gruppe angerufen wurde, damit diese warte und man sich ihr anschließen konnte. Im Februar 1995 konnte der damalige Bürgermeister Ernst Korb als Schirmherr gewonnen und mit Bühnenarbeiten begonnen werden. Gestartet wurde Mitte März 1995 mit dem Vorverkauf für drei Vorstellungen mit je 100 Besuchern. Die Resonanz in Bilfingen war so stark, dass im Juni und Juli weitere vier Aufführungen im Kronensaal notwendig waren. Mit Ausnahme des ersten Stückes wurden alle Komödien von Autor Wolfgang Haberstroh, Kriminalbeamter von Beruf, erdacht.

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