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Bürgermeister Steffen Bochinger (von links), Bauhofleiter Peter Dörr sowie Bauamtsleiter Michael Mühlen sehen sich aufgrund des Gutachtens die Pappeln nochmals vor Ort an.  Foto: Gemeinde
Bürgermeister Steffen Bochinger (von links), Bauhofleiter Peter Dörr sowie Bauamtsleiter Michael Mühlen sehen sich aufgrund des Gutachtens die Pappeln nochmals vor Ort an. Foto: Gemeinde
08.02.2018

Mangelnde Standsicherheit: Dietlinger „Pappelallee“ wird noch im Februar gefällt

Keltern-Dietlingen. Die Standsicherheit der Bäume an der Dietlinger „Pappelallee“ ist nicht mehr gewährleistet. Deshalb muss die Kelterner Verwaltung rasch reagieren.

Schon in den vergangenen Jahren musste immer wieder die eine oder andere Pappel an der Dietlinger „Pappelallee“ oberhalb der Weinberge aus Sicherheitsgründen gefällt werden, da die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Nun wurden die Pappeln nach dem Sturmtief „Burglind“ und den daraus resultierenden Baumbrüchen von Pappeln im Ortsteil Niebelsbach erneut von einem Baumgutachter untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd. Alle Pappeln im Bereich der „Pappelallee“ sind nicht mehr standsicher und können jederzeit umfallen. Ohnehin haben diese Bäume keine lange Lebenszeit. Pappeln beginnen ab einem gewissen Alter von innen heraus zu faulen und werden dadurch von Jahr zu Jahr unsicherer, was jedoch nur durch ein Gutachten festgestellt werden kann. Dieses Gutachten hat nun ergeben, dass eine fortgeschrittene Fäulnis in allen Pappeln vorhanden ist.

Die Gemeinde als Grundstückseigentümerin ist laut Verwaltung „für die Verkehrssicherungspflicht der Bäume verantwortlich und somit auch für daraus resultierende Schäden. Um diese, vor allem für die zahlreichen Fußgänger und Wegenutzer abzuwenden, müssen die Pappeln noch im Februar gefällt und entfernt werden.“ Da dies zu einem veränderten Landschaftsbild führt, das sich in den letzten Jahrzehnten so entwickelt und Keltern auch geprägt hat, sollen wieder neue Pappeln gepflanzt werden.