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Stefan Mappus will die südwestdeutschen Medien nicht mit einem Stasi-Vergleich beleidigt haben.
Stefan Mappus will die südwestdeutschen Medien nicht mit einem Stasi-Vergleich beleidigt haben. © dpa
18.04.2011

Mappus streitet Stasi-Vorwurf gegen Medien ab

STUTTGART. Baden-Württembergs scheidender Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bestreitet, die Arbeitsweise der Medien im Südwesten mit der DDR-Staatssicherheit verglichen zu haben. Zu einem entsprechenden Bericht der «Pforzheimer Zeitung» am Montag sagte der CDU-Landeschef in Stuttgart: «Das habe ich nicht gesagt.» Die «Pforzheimer Zeitung» bleibt jedoch bei ihrer Darstellung.

Dem PZ-Bericht zufolge hatte Mappus bei einem CDU-Kreisparteitag in Ölbronn-Dürrn als eine Ursache für die Wahlniederlage der CDU die Berichterstattung der Medien genannt: «Mappus verstieg sich gar zu der Aussage, durch die südwestdeutschen Medien werde man "überwacht wie bei der Stasi"».

Dagegen beteuerte Mappus: «Das ist so nicht gefallen, jedenfalls nicht von mir. Das würde ich übrigens auch nicht tun. Ich will nicht behaupten, dass ich mich immer ganz besonders wohl behandelt gefühlt habe. Aber ich würde in einer Demokratie weder Medien noch politische Mitbewerber noch andere mit Organisationen vergleichen, die eindeutig nicht demokratisch legitimiert waren.» dpa

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