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17 Mal ist Maria Magdalena in der Tiefenbronner Kirche zu sehen, weiß Annemarie Gindele– zum Beispiel als Salbende auf dem Lesepult.   Fux
17 Mal ist Maria Magdalena in der Tiefenbronner Kirche zu sehen, weiß Annemarie Gindele– zum Beispiel als Salbende auf dem Lesepult. Fux
21.07.2016

Maria Magdalena wird gefeiert - Papst wertet Patronin der Tiefenbronner Kirche auf

Tiefenbronn. Annemarie Gindele kann es kaum fassen: Maria Magdalena, nach der die katholische Kirche in Tiefenbronn benannt ist, wurde vor wenigen Wochen auf Wunsch von Papst Franziskus liturgisch aufgewertet und somit den Aposteln gleichgestellt.

Ihr Gedenktag am 22. Juli wird nun in der ganzen römisch-katholischen Kirche als Fest eingestuft. Mit einem Dekret vom 3. Juni, das den Namen „Apostola Apostolorum“ trägt, hat der Papst entschieden, Maria Magdalena, was den Rang ihres Gedenkens im Heiligenkalender betrifft, den Aposteln gleichzustellen. Dies freut Gindele besonders, die sich immer wieder für die Rolle der Frau in der Kirche in ihrer Tiefenbronner Pfarrgemeinde Sankt Maria Magdalena stark machte. Auch am Patrozinium, dem Hochfest der Heiligen, nach der die Kirche geweiht ist und unter deren besonderen Schutz diese steht, wird Annemarie Gindele einen speziellen Vortrag samt einer Kirchenführung unter dem Titel: „Wer war Maria Magdalena?“ am Sonntag um 18 Uhr anbieten. Denn aus praktischen Gründen feiert die Kirchengemeinde das Fest erst am Wochenende.

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