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Erinnerungen wie ein Autogramm von Peter Maffay (links) oder das Foto zusammen mit DJ Ötzi hat der Königsbacher Marius Neumann im heimischen Musikzimmer aufbewahrt. Seit seiner Jugend tritt er mit Schlagern auf, inzwischen vorzugsweise mit Liedern von Andreas Gabalier. Foto: Ketterl
Erinnerungen wie ein Autogramm von Peter Maffay (links) oder das Foto zusammen mit DJ Ötzi hat der Königsbacher Marius Neumann im heimischen Musikzimmer aufbewahrt. Seit seiner Jugend tritt er mit Schlagern auf, inzwischen vorzugsweise mit Liedern von Andreas Gabalier. Foto: Ketterl
07.02.2016

Marius Neumann: Der Schlagerjunge wird erwachsen

Die Tolle sitzt, akkurat nach hinten gekämmt. Jetzt noch die Lederhose an und die große Sonnenbrille mit dem rot-weiß-karierten Gestell auf und das Bild ist perfekt: Marius Neumann als Andreas-Gabalier-Doppelgänger. Der Königsbacher Nachwuchssänger macht keinen Hehl daraus, dass der selbsternannte Volks-Rock’n’Roller aus Österreich sein Vorbild ist. „Aber die Frisur hatte ich schon, bevor Gabalier mit seinen Liedern in den Charts war.“

Und im deutschen Fernsehen war Marius Neumann auch schon vor dem österreichischen Musiker. 2008 machte er beim Wettbewerb „Dein Song“ des Kinderkanals Kika mit, wo er zusammen mit DJ Ötzi sein selbst komponiertes Lied „Urlaub“ aufnahm und bis ins Finale kam. Auch bei seiner zweiten Teilnahme am Kika-Casting im Jahr darauf erreichte er das Finale. Und völlig routiniert kam Marius Neumann im Jahr 2011 bei einer RTL II Talentshow von 150 jungen Sängern unter die letzte Zwölf. Der Sieg in den Fersehsendungen blieb zwar aus. Dafür gewann er aber jede Menge Aufmerksamkeit – bundesweit. „Die Nachfrage durch die Medien in der Zeit war schon enorm“, erinnert sich Marius Neumann.

Zahlreiche Artikel in der PZ drehten sich um ihn, Fernsehteams kamen für Dreharbeiten nach Königsbach in seine Schule, selbst die Bild-Zeitung schrieb über den kleinen Kerl mit seinem „Partysong“ und der SWR gab ihm den Titel „Schlagerjunge“. Noch heute wird der Nachwuchssänger darauf angesprochen, besonders wenn er irgendwo neu ist, zum Beispiel in der Berufsschule. „Die einen finden’s gut, die anderen nicht. Damit habe ich mich abgefunden. Das ist wie bei der Musik auch. Nicht alle finden Schlager gut“, sagt der angehende Mechatroniker.

Eine spannende Zeit sei das gewesen – die ganzen Stars zu sehen, mal hinter die Kulissen zu blicken, manchmal musste er sogar selbst Autogramme geben. Viele Erinnerungen aus der Zeit wie Bilder oder Zeitungsausschnitte schmücken auch das heimische Tonstudio, in dem Marius Neumann zusammen mit seinem Papa Martin Lieder einspielt. Mehr lesen Sie am Montag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Marius Neumann tritt das nächste Mal beim Ehrungsnachmittag der Rassekaninchenzüchter am Samstag, 21. Februar, in der Festhalle in Königsbach auf. Beginn ist um 14 Uhr.